Hier befinden Sie sich auf der Projektseite „RevolutionundEinheit.de“ bzw. „FriedlicheRevolution.de“. Das Projekt wurde von März 2009 bis Oktober 2010 von der Kooperative Berlin mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BStA), der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), dem Freistaat Sachsen und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) durchgeführt und mit dem Einheitsjubiläum im Oktober 2010 vorerst beendet.
Der redaktionelle Betrieb ist momentan eingestellt, Sie können jedoch alle redaktionellen Beiträge (Texte, Audio- und Videobeiträge) weiterhin einsehen. Der Veranstaltungskalender und das Veranstaltungsarchiv (Archiv der Auseinandersetzung) werden nicht mehr aktualisiert.
Die Seite wird von nun an vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam technisch betreut. Bei Fragen zum Projekt, zur Weiterverwertung und -verbreitung von Inhalten, wenden Sie sich bitte wie gewohnt an info@kooperative-berlin.de.
Das Montagsradio geht als eigenständiges Projekt weiter unter: www.montagsradio.de.
Der Band "Gebet und Aufbruch" wurde von der Kirchengeschichtlichen Kammer der Evangelischen Landeskirche Anhalts zur Erinnerung an die Wiederkehr der Wende vor 20 Jahren herausgegeben. Er enthält authentische Zeugnisse, Berichte und Kommentare, die sich aus Texten der ersten Auflage aus dem Jahr 1999 sowie neu verfassten Texten aus den Jahren 1999 bis 2009 zusammen stellen.
In der Reihe „Wir sind das Volk“ – Montagsgespräche in der „Runden Ecke" diskutieren an jedem ersten Montag des Monats Tobias Hollitzer und Reinhard Bohse mit Zeitzeugen von ´89 über ihr Leben und Engagement vor, während und nach der Friedlichen Revolution. Diesmal sprachen sie mit Christoph Wonneberger, ehemaliger Pfarrer der Leipziger Lukas-Gemeinde.
Am 19./20. September 2009 fand in Weimar der 1. Mitteldeutsche Kirchentag statt, veranstaltet durch die Landesausschüsse des Kirchentags Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der regionale Kirchentag stand im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution und trug die Überschrift "Jetzt ist die Zeit".
Im Vorfeld dazu verfasste Heino Falcke, Altpropst und bedeutender Denker der evangelischen Kirchen in der DDR, einen Text, in welchem er die Ereignisse der Friedlichen Revolution mit einem Blick zurück und voraus aus evangelischer Perspektive reflektiert.
Am 29. April 2009 startete die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland die Kampagne "1989-2009 Gesegnete Unruhe" mit einer Lichtinstallation am Thüringer Landtag in Erfurt. Historischer Anlass war die 3. Ökumenische Versammlung 1989, bei der die Delegierten aus der ganzen DDR Grundsatztexte verabschiedeten, die eine gemeinsame kirchliche Position in erstaunlich klaren Worten formulierten. Der Künstler Ingo Bracke aus Saarbrücken setzte diese Texte in einer Licht- und Klanginstallation um, die am 29. April 2009 am Thüringer Landtag und einen Tag später am Magdeburger Dom zu sehen war.
Am 7. Dezember 1989 tritt in Ost-Berlin erstmals der Runde Tisch zusammen. Vertreter von Bürgerrechtsgruppen, Mitglieder der SED, der Blockparteien und einiger "Massenorganisationen" sollen für einen geordneten und friedlichen Übergang zur Demokratie sorgen. Die Teilnehmer sind nicht gewählt, sondern durch die Macht der Straße und das Gebot der historischen Vernunft in ihr Amt berufen worden.
In seiner Biografie "Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam" erzählt Christian Führer über sein Leben, das von seiner Arbeit als Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche wesentlich bestimmt wurde. Die weitestgehend bekannten Stationen des oppositionellen Handelns bis zu den Ereignissen im Herbst 1989, die zum Mauerfall und zur deutschen Einheit führten, schildert er dabei nicht nur als Erfolgsgeschichte, sondern vor allem als Glaubensgeschichte, deren Auswirkungen noch heute zu spüren sind.
Das Jahr 1989 hat Europa völlig verändert. In "Urbi et Gorbi" wird die Geschichte wieder lebendig, weil Jauer als langjähriger Fernsehkorrespondent des ZDF auf "live" erlebte Berichte zurückgreifen kann.
Die Ausstellung "Kehrseiten" zeigt Fotografien der baufälligen Meißner Innenstadt der 1980er Jahre und wurde erstmals im April 1989 öffentlich in der Meißner Frauenkirche gezeigt. Als die Bilder der verfallenden Stadt gezeigt wurden, hat das viele ermutigt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Diese Ausstellung ist bis zum 18.11. wieder in der Frauenkirche zu sehen. Speziell am 24.9. 19.30 Uhr folgt in der Frauenkirche ein öffentliches Ausstellungsgespräch mit Beiträgen, die aus dem Zustand 1989 in die Stadtsanierung heute sehen.
Heute Abend zeigt die Dokumentation "Das Wunder von Leipzig – wir sind das Volk" die dramatischen Geschehnisse in Leipzig im Herbst 1989 und beleuchtet die Ängste und Hoffnungen aller Beteiligten anhand persönlicher Erlebnisse.