Hier befinden Sie sich auf der Projektseite „RevolutionundEinheit.de“ bzw. „FriedlicheRevolution.de“. Das Projekt wurde von März 2009 bis Oktober 2010 von der Kooperative Berlin mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BStA), der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), dem Freistaat Sachsen und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) durchgeführt und mit dem Einheitsjubiläum im Oktober 2010 vorerst beendet.
Der redaktionelle Betrieb ist momentan eingestellt, Sie können jedoch alle redaktionellen Beiträge (Texte, Audio- und Videobeiträge) weiterhin einsehen. Der Veranstaltungskalender und das Veranstaltungsarchiv (Archiv der Auseinandersetzung) werden nicht mehr aktualisiert.
Die Seite wird von nun an vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam technisch betreut. Bei Fragen zum Projekt, zur Weiterverwertung und -verbreitung von Inhalten, wenden Sie sich bitte wie gewohnt an info@kooperative-berlin.de.
Das Montagsradio geht als eigenständiges Projekt weiter unter: www.montagsradio.de.
Das Jahr 1989 war ein Jahr der politischen und historischen Umwälzungen, das schließlich mit dem Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 seinen Höhepunkt erreichte. Dieses historische Ereignis wurde zum einprägsamen Bild für die tiefgreifenden Veränderungen, die Europa und die Welt in dieser Zeit ergriffen hatten. Grenzen öffneten sich, neue Grenzen entstanden, es begann eine Zeit der großen Hoffnungen, aber auch der Unsicherheit und blutiger Kämpfe.
Anlässlich des Jahrestags der deutsch-deutschen Wiedervereinigung lud die Gedenkstätte Bautzen zu einer Sonntagslesung ein. Vorgestellt wurde die Publikation „Black Box DDR. Unerzählte Leben unterm SED-Regime“. Die Herausgeber Ines Geipel und Andreas Petersen berichten darin eindrucksvoll anhand von 33 Einzelschicksalen über das Leben in der SED-Diktatur. Im Mittelpunkt stehen dabei bisher wenig bekannte Geschichten, Ereignisse und Personen.
Anfang 1988 wurden Stephan Krawczyk und Freya Klier verhaftet und in den Westen abgeschoben. Im Dezember 1989 darf Krawczyk zum ersten Mal wieder in die DDR einreisen. Dort beendet er seine Zeitreise – als ein Anderer in einem veränderten Land. Poetisch erzählt Krawczyk von seiner Ankunft in Westdeutschland, von den Überraschungen, die er als gelernter DDR-Bürger, aber auch als Prominenter dort erlebt, von der freien Welt und der eigenen Freiheit.
Thomas Rosenlöcher las neue Prosa und Gedichte sowie aus seinem neu aufgelegten Wendetagebuch „Die verkauften Pflastersteine“, das den Dichter deutschlandweit bekannt gemacht hat.
Der Film von Vera Botterbusch für das Bayerische Fernsehen entstand drei Jahre nach dem Mauerfall: in Berlin und Beeskow (bei Frankfurt an der Oder), wo der 1926 geborene Günter de Bruyn auch heute noch lebt.
Alljährlich gilt die Leipziger Buchmesse als erster großer Branchentreff des Jahres und stellt mit der Präsentation der Neuerscheinungen des Frühjahres die kommenden Trends für den Büchermarkt vor.
"Nachtgeschwister" ist ein Roman über die Liebe, über das Schreiben und über die Nachtseite des Lebens. Das Buch reflektiert auf literarische Weise zudem die Beziehung der Autorin zu dem Schriftsteller Wolfgang Hilbig. Ein eindringliches Buch von intensiver Genauigkeit vor dem Hintergund der Umbruchsjahre in Berlin.
Die Autorin Susanne Schädlich im Gespräch über die Enttarnung des Onkels als inoffizieller Mitarbeiter der Stasi und den Einfluss auf die Lebensgeschichte der Schriftstellerfamilie.
Als Tausende aus der DDR in den Westen fliehen, geht er in den Osten. Der Schriftsteller Ronald M. Schernikau, eine schillernde Figur aus der schwulen West-Berliner Szene der 80er Jahre, spielt die Hauptrolle in Matthias Frings Zeitdokument über den "letzten Kommunisten". Der Biograph erzählt im Gespräch von der Hoffnung, Sehnsucht und Künstlerexistenz des Ronald M. Schernikau.
Schriftsteller erinnern sich an den 9. November 1989 und erzählen von ihren individuellen Erlebnissen. Die einzelnen Mauersegmente sind heute in mehr als 40 Ländern der Welt verteilt und besitzen hohen symbolischen Charakter. Ob und inwiefern heute noch immer eine fiktive Mauer besteht, diskutieren die Europäische Akademie Berlin, die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und das rbb-Inforadio.