Hier befinden Sie sich auf der Projektseite „RevolutionundEinheit.de“ bzw. „FriedlicheRevolution.de“. Das Projekt wurde von März 2009 bis Oktober 2010 von der Kooperative Berlin mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BStA), der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), dem Freistaat Sachsen und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) durchgeführt und mit dem Einheitsjubiläum im Oktober 2010 vorerst beendet.
Der redaktionelle Betrieb ist momentan eingestellt, Sie können jedoch alle redaktionellen Beiträge (Texte, Audio- und Videobeiträge) weiterhin einsehen. Der Veranstaltungskalender und das Veranstaltungsarchiv (Archiv der Auseinandersetzung) werden nicht mehr aktualisiert.
Die Seite wird von nun an vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam technisch betreut. Bei Fragen zum Projekt, zur Weiterverwertung und -verbreitung von Inhalten, wenden Sie sich bitte wie gewohnt an info@kooperative-berlin.de.
Das Montagsradio geht als eigenständiges Projekt weiter unter: www.montagsradio.de.
Im Rahmen eines Universitätsgottesdienstes in der Erfurter Michaeliskirche/Universitätskirche sprach Prof. Dr. Hans-Joachim Veen von der Stiftung Ettersberg über "'Wir haben eh keine Wahl'? Demokratie und Partizipation".
Sandra Prechtel und Sascha Hilpert, die Gewinner des Doku-Wettbewerbs 2005, haben sich der Lebensgeschichte und persönlichen Dramas des DDR-Radsportlers Wolfgang Lötzsch angenommen und sie zu einem packenden Dokumentarfilm verdichtet.
Am 29. April 2009 startete die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland die Kampagne "1989-2009 Gesegnete Unruhe" mit einer Lichtinstallation am Thüringer Landtag in Erfurt. Historischer Anlass war die 3. Ökumenische Versammlung 1989, bei der die Delegierten aus der ganzen DDR Grundsatztexte verabschiedeten, die eine gemeinsame kirchliche Position in erstaunlich klaren Worten formulierten. Der Künstler Ingo Bracke aus Saarbrücken setzte diese Texte in einer Licht- und Klanginstallation um, die am 29. April 2009 am Thüringer Landtag und einen Tag später am Magdeburger Dom zu sehen war.
Im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchenamts Eisenach sind noch immer folgende Materialien kostenlos zu beziehen:
- Arbeitsheft A4, 72 Seiten
- Montagsgebeteheft A5, 76 Seiten + CD
Ihre Bestellungen nimmt Franziska Schreiber entgegen:
Landeskirchenamt der EKM
Referat Presse- + Öffentlichkeitsarbeit
Franziska Schreiber
Dr.-M.-Mitzenheim-Str. 2a
99817 Eisenach
Fon 03691/678-404
Fax 03691/678-449
Franziska.Schreiber@ekmd.de
Am 29. und 30. April 2009 startete die EKM-Kampagne "Gesegnete Unruhe" zum 20-jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution. Am Thüringer Landtag in Erfurt und am Magdeburger Dom inszenierte der Saarbrücker Künstler Ingo Bracke eine Lichtinstallation dazu. Bracke verarbeitet darin die Texte der Ökumenischen Versammlung, die genau 20 Jahre zuvor, vom 26. bis 30. April 1989, in Dresden beschlossen wurden.
Mit dem Kampagnen-Auftakt erinnerte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland an die Forderungen der Basisgruppen 1989, die sich in den Texten der Ökumenischen Versammlung niederschlagen. Zugleich wies sie auf die außerordentliche Aktualität der Texte hin, die sie angesichts von Finanzkrise, Klimakatastrophe und Armutsproblematik nach wie vor besitzen.
www.gesegnete-unruhe.de
"Der Osten wollte Westen werden." Auf diese Formel bringt Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Deutschland, die Richtungsdebatte in Polen 1989. Wir sprechen mit ihm über den Umbruch in Polen, die Bedeutung einer polnischen Identität und die Rolle der katholischen Kirche in den 1980er Jahren.
Die Revolutionen in Osteuropa kamen nicht aus dem Nichts. Es hatte immer wieder Proteste gegen die kommunistische Herrschaft gegeben. Doch Aufstände wie 1956 in Ungarn oder der Prager Frühling 1968 wurden gewaltsam zerschlagen. Aufbruchstimmung war in den osteuropäischen Staaten nur ein vorübergehender Hoffnungsschimmer – ohne dauerhafte Erfolge. Ein Aufstand aber war anders als alle anderen. Und dieser Protest sollte fortleben.
"Der Osten wollte Westen werden." Auf diese Formel bringt Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Deutschland, die Richtungsdebatte in Polen 1989. Wir sprechen mit ihm über den Umbruch in Polen, die Bedeutung einer polnischen Identität und die Rolle der katholischen Kirche in den 1980er Jahren.
Die Revolutionen in Osteuropa kamen nicht aus dem Nichts. Es hatte immer wieder Proteste gegen die kommunistische Herrschaft gegeben. Doch Aufstände wie 1956 in Ungarn oder der Prager Frühling 1968 wurden gewaltsam zerschlagen. Aufbruchstimmung war in den osteuropäischen Staaten nur ein vorübergehender Hoffnungsschimmer – ohne dauerhafte Erfolge. Ein Aufstand aber war anders als alle anderen. Und dieser Protest sollte fortleben.
Im Januar 2010 feiert Joachim Gauck seinen 70. Geburtstag - und hat schon seine Memoiren unter dem Titel "Winter im Sommer - Frühling im Herbs" vorgelegt. Neben dem bekannten Bild, das Joachim Gauck als engagierten Systemgegner und Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung zeigt, zeichnet er in seinen Erinnerungen vor allem mit Blick auf die Anfangsjahre ein wenig bekanntes Bild: Da spürt man die tiefe Zuneigung zu den Eltern, Großeltern und der Heimat Mecklenburg aber auch eine Fähigkeit zum politischen Beobachten und Schlüsse ziehen, die schon sehr früh zum Durchschauen des sozialistischen Alltags führte.