Archiv der Auseinandersetzung

Konferenz | Weimar, 25.09.10 |

2. Tag der Gesellschaftswissenschaften

Gesellschaft im Wandel - 20 Jahre deutsche Einheit in Europa

Im Mittelpunkt des 2. Tags der Gesellschaftswissenschaften stand das historische Datum der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Transformationsprozesse in Deutschland und Europa. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven wurden Fragen nach der inneren Einheit der Deutschen, nach Veränderungen der christlichen Wertegemeinschaft innerhalb der Europäischen Union, nach der Rolle des Staates in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise oder der Medien in der Politik diskutiert.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 1/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 2/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 3/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 4/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

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Magazin und Medienmonitor

Thema | 28.09.10 | Redaktion

Der Tod des Treuhand-Herkules

Treuhand-Präsident Rohwedder wagt sich an die Aufgabe seines Lebens

Detlev Rohwedder ist eine schillernde Figur der jüngsten deutschen Geschichte. Und eine durchaus tragische. Den einen gilt er als postnationaler Held, als das einzige Todesopfer der Einheit. Für die anderen ist er der Sensenmann der Ostwirtschaft, ein kaltherziger Westmanager im feinen Zwirn. Bei seinen öffentlichen Auftritten nimmt Rohwedder kein Blatt vor den Mund. Er wählt starke Worte, wirbt aber auch stets um Ausgleich zwischen Ost und West. Rohwedder teilt aus, muss aber zunehmend auch einstecken: Im Sommer 1990 ist er der Hoffnungsträger der Deutschen, wenige Monate später ist er vor allem den Neubundesbürgern regelrecht verhasst, fühlt sich als großer "Buhmann". Heute ist der zweite Treuhandpräsident fast in Vergessenheit geraten – zu Unrecht, denn in seinem Leben laufen verschiedenste Stränge der jüngsten deutsch-deutschen Zeitgeschichte zusammen.

Interview | Leipzig, 21.09.10 | Redaktion

Gerechtigkeit in die eigenen Hände nehmen

In Folge der Friedlichen Revolution entstanden in der DDR demokratische Arbeitnehmervertretungen

Im ehemaligen Ernst-Thälmann-Haus saß bis 1989/90 die Leipziger Bezirksverwaltung der DDR-Staatsgewerkschaft FDGB. Frei war der "Freie Deutsche Gewerkschaftsbund" jedoch nur dem Namen nach. Dort, wo heute der DGB seine Räume hat, trafen wir Manfred Heger, der 1990 in Leipzig am Aufbau einer unabhängigen Gewerkschaftsbewegung beteiligt war. Bis heute engagiert Heger sich gegen Sozialabbau und für Arbeitsplatzsicherheit. Die Ideale von 1989/90 sind für den streitbaren Leipziger immer noch aktuell.

Interview | Leipzig, 15.09.10 | Redaktion

Mitbestimmung lernen

Im Frühjahr 1990 konstituierte sich in der DDR eine freie Gewerkschaftsbewegung

Bernd Günther kam im März 1990 nach Leipzig, um den Aufbau einer unabhängigen Gewerkschaftsbewegung zu unterstützen. Er schulte Betriebsräte und versuchte Mitglieder für die freie Gewerkschaft zu gewinnen. Heute ist er Vorsitzender des DGB in der Region Leipzig-Nordsachsen.

Interview | Leipzig, 27.08.10 | Redaktion

Mit Klammerschrauben und Selbstbewusstsein zum Erfolg

Wie aus einem Volkseigenen Betrieb ein erfolgreicher Mittelständler wurde

1904 gegründet als Hersteller von Landwirtschaftsgeräten, 1972 zwangsweise enteignet und 1990 als GmbH neu gegründet. Die Gerlach Zubehörtechnik GmbH in Leipzig ist ein sächsischer Mittelständler mit bewegter Geschichte. Die Mehrzahl der Kunden des Heizungs- und Sanitärgroßhandels kommt heutzutage aus dem Westen Deutschlands. Wir sprachen mit Wolfgang Gerlach über den Wandel der Wirtschaft, über das Ende des Sozialismus und den Aufbruch in die Selbständigkeit. "Nur Ableger des Westens zu sein, hat keinen Sinn", ist Gerlach überzeugt.

Interview | Leipzig, 09.09.10 | Redaktion

Tanztee mit Che

Das Leipziger Ringcafé versucht, an alten Glanz anzuknüpfen

Mitte der 1950er Jahre eröffnet war das Leipziger Ringcafé eines der größten und exklusivsten Tanzcafés der DDR. Hans-Dietrich Genscher und Che Guevara sollen sich hier bei ihren DDR-Besuchen entspannt haben. Nach der Wiedervereinigung blieb das Publikum aus. Nun, 20 Jahre später, ist neues Leben in die prunkvoll-vergilbten Räume eingezogen. Noch immer fasziniert die unnachahmliche Symbiose aus sozialistischen Wohlstandsvisionen und bürgerlichen Träumen vom "Wahren, Guten und Schönen", die mit dem Ringcafé ihre bauliche Gestalt gefunden hat. Wir sprachen mit der Betreiberin des Cafés, Birgit Heßler, und mit Helmut Hengstler, der das Haus bis 1990 leitete, über alten Glanz und neue Ideen für einen besonderen Ort.

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