Kerzen - Kirche - Kontroversen

Die Rolle der evangelischen Kirche 1989/90 in der Zeitgeschichtsschreibung

Kerzen - Kirche - Kontroversen

Noch eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkens an die friedliche Revolution 1989? Ist nicht schon alles gesagt, ausgefeiert und erforscht? Welche Veranstaltung – so ließe sich weiter fragen – kann denn ihren Anspruch halten, neue Einsichten hervorbringen? Das zweitägige Symposium, das in Zusammenarbeit von Katharina Kunter (Universität Karlsruhe), Klaus Fitschen (Universität Leipzig) und Michael Haspel (Evangelische Akademie Thüringen) durchgeführt wurde, unterschied sich von vielen Gedenkveranstaltungen zum „Geburtstag des Mauerfalls“: Anliegen war es, die Geschichtsschreibung zum Thema Kirche in der DDR und ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Umbruch 1989/90 in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen. Wo steht die Zeitgeschichtsforschung 20 Jahre danach? Was wurde erreicht und wo sind Forschungsdefizite auszumachen? Wie auf den meisten Veranstaltungen zum Thema 1989, setzte sich auch diese Tagung aus Historikerinnen und Historikern und Zeitzeugen und Zeitzeuginnen zusammen. Die Besonderheit bestand jedoch darin, dass sie die Spannung nicht nur duldete, sondern eingehend thematisierte. mehr

"Mein Opa sagt, es war nicht alles schlecht …

… und Sie nennen es Diktatur?": Lehrerfortbildung

"Mein Opa sagt, es war nicht alles schlecht …

Während im Juni 1953 sowjetische Panzer den Volksaufstand in der DDR für Freiheit und Demokratie blutig niederschlugen, errang die friedliche Revolution vor 20 Jahren eben diese Freiheit und Demokratie. Die Veranstaltung nahm diesen Jahrestag zum Anlass, um über Begriffe der Diktaturforschung zu diskutieren. Totalitarismus, politische Religionen, moderne Diktaturen, autoritäre bzw. totalitäre Regime, Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus. mehr

After the Fall: Europa nach 1989.

Ein Projekt des Goethe-Instituts

After the Fall: Europa nach 1989.

Das Jahr 1989 war ein Jahr der politischen und historischen Umwälzungen, das schließlich mit dem Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 seinen Höhepunkt erreichte. Dieses historische Ereignis wurde zum einprägsamen Bild für die tiefgreifenden Veränderungen, die Europa und die Welt in dieser Zeit ergriffen hatten. Grenzen öffneten sich, neue Grenzen entstanden, es begann eine Zeit der großen Hoffnungen, aber auch der Unsicherheit und blutiger Kämpfe. mehr

Generationelle (Selbst)Verortung in Ostdeutschland

Tagung in Göttingen, 30./31.10.2009

Generationelle (Selbst)Verortung in Ostdeutschland

Unter dem Titel »Option Generation. Zur generationellen (Selbst-)Verortung in Ostdeutschland« hatten das Göttinger Graduiertenkolleg zur Generationengeschichte und das Jena-Center Geschichte des 20. Jahrhunderts für Ende Oktober zu einer Tagung nach Göttingen geladen. mehr

Gewaltlos in die Wende

Gewaltlos in die Wende

Die Rolle der Evangelischen Kirchen während der friedlichen Revolution 1989 im Raum Sachsen-Anhalt stand im Mittelpunkt einer hochrangigen Tagung am 9. und 10. Oktober in Dessau-Roßlau. Als Referenten im Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg waren unter anderem der frühere Erfurter Propst Heino Falcke, der Magdeburger Altbischof Dr. Christoph Demke und der frühere DDR-Außenminister und Bürgerrechtler Markus Meckel geladen. mehr

1. Mitteldeutscher Kirchentag

Eröffnungsgottesdienst

1. Mitteldeutscher Kirchentag

Mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar wurde der 1. Mitteldeutsche Kirchentag eröffnet. Mit dem Kirchentag soll an die friedliche Revolution vor 20 Jahren erinnert werden mehr

20 Jahre danach

Erinnerungen an die DDR und die deutsche Einigung

20 Jahre danach

Unter dem Titel „20 Jahre danach: Erinnerung an DDR und deutsche Einigung“ fand Mitte September an der University of Bath eine Konferenz statt, die gemeinsam von der University of Bath, dem Centre for East German Studies an der University of Reading und dem Berliner Kolleg für vergleichende Geschichte Europas organisiert und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt wurde. Ziel der Konferenz war es, 20 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR und der Einigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten Bilanz zu ziehen über die Erinnerungskultur zu diesen beiden Ereignissen. Die mehr als 40 Vortragenden kamen aus sieben Ländern und brachten Perspektiven aus der Kulturwissenschaft, der Geschichtswissenschaft, der Anthropologie, der Musik-, der Literatur-, der Theaterwissenschaft und der Politologie ein. mehr

1989-90: Verstehen, was passiert ist

1989-90: Verstehen, was passiert ist

Die Stadt Aachen erinnerte vom 4. September 2009 bis zum 7. Februar 2010 in verschiedenen Projekten an den Fall der Mauer vor 20 Jahren. mehr

Promovierenden-Tage in Wittenberg

14 Doktoranden aus ganz Deutschland befragten Wittenberger zum Thema DDR

Promovierenden-Tage in Wittenberg

Zum 25. und 26. Juli lud das Institut für Hochschulforschung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 14 Nachwuchshistoriker zu den fünften Promovierenden-Tagen zur deutschen Zeitgeschichte nach Wittenberg ein, um sich im Jubiläumsjahr 2009 dem Thema "20 Jahre friedliche Revolution" und deren Wahrnehmung in der Wittenberger Bevölkerung zu widmen. mehr

1989 in Zentraleuropa.

Die Wende als transnationales Diskurs- und Medienereignis

1989 in Zentraleuropa.

Der politische Umbruch in Zentraleuropa 1989 stellte in vielerlei Hinsicht eine (nicht unabdingbare) Zäsur dar – politisch, gesellschaftlich, jedoch auch das Medien- und Diskursverhalten betreffend. Die Tagung an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, die unter anderem in Kooperation mit dem Herder-Institut Marburg veranstaltet wurde, ging den diskursiven Verhältnissen innerhalb der zentraleuropäischen Gesellschaften und den Wirkungen der Medien in den einzelnen Staaten und deren wechselseitigen Effekten zwischen beiden nach. mehr

Treffer 11 - 20 von 35

Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte