Die Volkskammer der DDR 1990 © BArch, Bild 183-1990-0419-418, Schindler
Am 24. August 1990 verabschiedete die erste frei gewählte Volkskammer das "Gesetz über die Sicherung und Nutzung der personenbezogenen Daten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit/Amtes für Nationale Sicherheit". Dieses sah eine dezentrale Lagerung und die Aufarbeitung der Stasi-Akten in Sonderarchiven vor. mehr
Am 24. August treffen sich die Abgeordneten der Volkskammer zur dritten Verhandlungsrunde zum Einigungsvertrag. Die wichtigsten Punkte sind bereits abgeklärt, doch einige strittige Fragen stehen noch im Raum. Eine der umstrittensten: Was soll aus den Stasiakten werden? mehr
Der Umbau der sozialistischen Planwirtschaft kann, so die im Jahr 1990 in Ost wie West weitgehend geteilte Überzeugung, kaum vom altgedienten Personal der Planungsbürokratie oder den Betriebsleitungen der Kombinate ausgehen. Über eine Million Altbundesbürger finden so nach und nach den Weg in den "Wilden Osten" – ein spannendes, obgleich nicht immer einfaches Kapitel der Wiedervereinigung: Die Sozialwissenschaftler nennen sie "Transfereliten", vielen Ostdeutschen hingegen erschienen sie schon bald als die Inkarnation des "Besserwessis". mehr
Heute um 16 Uhr eröffnet die BStU in der Außenstelle Schwerin die Ausstellung "Stasi Ohn(e) Macht". Die Ausstellung dokumentiert den erfolgreichen Widerstand der DDR-Bürger gegen das SED-Regime und seinen Sicherheitsapparat im Herbst 1989. mehr
"Weggesperrt" wird die 14-jährige Anja in dem gleichnamigen Roman, der 1988/89 in der DDR spielt. Als ihre Mutter einen Ausreiseantrag stellt und öffentlich protestiert, wird Anja in einen Jugendwerkhof gebracht, ohne etwas über die Gründe dafür oder den Verbleib der Mutter zu erfahren. Grit Poppe liest in der Gedenkstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft". mehr
Am heutigen 6. Mai erinnert die Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen mit einer Podiumsdiskussion an die Ereignisse im Sommer 1987, als "Radio Glasnost – außer Kontrolle" auf Sendung ging. Es diskutieren Initiatoren wie Dieter Rulff, Radio-100-Redakteur, Roland Jahn, der 1983 aus der DDR zwangsausgebürgert und in West-Berlin freier Journalist war, sowie der regimekritische Liedermacher Stephan Krawczyk. mehr
8.000 laufende Meter Unterlagen, ca. 2,3 Millionen Karteikarten, mehr als 25.000 Fotos und verschiedene Tondokumente sind die Hinterlassenschaften des Staatssicherheitsdienstes im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt. Beim Rundgang durch das Archiv kann der Besucher sich selbst vom Ausmaß dieses Archivbestandes überzeugen. mehr
Die BStU – Außenstelle Gera – lädt anlässlich des Mauerfall-Jubiläums zu einer Archiv- und Filmvorführung ein. Am Mittwoch, den 31. März 2010, um 15.00 Uhr läuft die Dokumentation von Kai von Westerman "Wie Erich seine Arbeit verlor - Momentaufnahmen aus der DDR 1989". Zusätzlich besteht das Angebot einer Archivführung. mehr
Wie wählt ein Land, das seit seiner Gründung unter politische Vormundschaft gestellt war? Und welche Konsequenzen ergeben sich aus einer solchen Wahl? Mit diesen Fragen beschäftigen sich renommierte Wissenschaftler und Journalisten auf der Veranstaltung "Die SED am Ende" am 24. März 2010 in Berlin. Sie diskutieren den Ausgang der ersten freien Wahl der DDR am 18. März 1990. Veranstalter sind die Robert-Havemann-Gesellschaft und der Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. mehr
Die außenpolitische Weichenstellung für die Herstellung der deutschen Einheit gelingt. Deutschland erhält seine Souveränität zurück. Besonders Berlin ist das Laboratorium der deutschen Einheit: Probleme und Chancen werden hier wie unter einem Brennglas sichtbar. Der Berliner Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (LStU) und die Robert-Havemann-Gesellschaft starten am 27. Januar eine Reihe speziell zum deutschen Einheitsjahr. mehr
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