Deutsch-deutsche Unterschiede © Flickr/Martha de Jong-Lantink
Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Deutsche Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Diesen und anderen Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander stellten sich Angela Elis und Michael Jürgs als Ost-West-Journalistenduo, das mehrere Bücher zum Thema geschrieben hat und nun Bilanz zog. mehr
"Ein Geschöpf der Gegenwart, dringt der Film als Fremdling in die Vergangenheit ein", sprach der große Filmtheoretiker Siegfried Kracauer. Seine Worte bewahrheiten sich in diesen Tagen ein ums andere Mal, wenn das Fernsehen uns die 1989er Revolution wieder und wieder nacherlebbar machen will. Besonders die Spielfilme mit ihren großen Emotionen versuchen, die Vergangenheit in die Gegenwart zu holen. Doch sie bleiben "Fremdlinge". mehr
Während der Jahre der Teilung war der Bahnhof Friedrichstraße zweierlei: als Grenzübergang ein besonderer Ort, dessen Sonderrolle auch damals jedem, der sich hier aufhielt, bewusst wurde, gleichzeitig aber auch als Bahnhof ein Ort des Alltäglichen, Banalen, des Normalen im Unnormalen. mehr
Unter dem Titel "Wie schmeckte die DDR" versteckt sich kein Kochbuch. Doch wenn man bei dem Bild bleiben will: jeder der hier versammelten Beiträge steuert eine spezielle Zutat bei, um als Ganzes einen authentischen Geschmack, sprich ein besseres Verständnis von der DDR zu ermöglichen. mehr
Die Geschichte einer gescheiterten Flucht aus der DDR ist ein Ereignis, das tiefe Spuren im Leben der Flüchtenden und Angehörigen hinterlässt. Die Geschwister Michael Proksch und Dorothea Ebert haben ein Buch über diesen Teil ihrer Familiengeschichte geschrieben. Am 28. Juli haben sie es in der Gedenkstätte Berliner Mauer vorgestellt. Ein außergewöhnlicher Abend. mehr
Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 sind Daten, die sich ins kollektive Bewusstsein der Deutschen gebrannt haben. Doch was passierte in den Monaten zwischen der Öffnung des "Antifaschistischen Schutzwalls" und der Wiedervereinigung? Die Ausstellung "1990 - Der Weg zur Einheit", die noch bis zum 10. Oktober im Deutschen Historischen Museum Berlin zu sehen ist, richtet den Fokus auf die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungsprozesse in dieser letzten Phase vor dem Ende der deutschen Teilung. mehr
Wer sich die Mühe macht, sich mit der ostdeutschen Geschichte aktiv auseinander zu setzen, stößt schnell auf stereotype Beschreibungen der DDR als totalitärem Staat und (kommoder) Diktatur. All dies ist unbestreitbar richtig und doch wird dadurch der Alltag der Menschen nicht ausreichend erklärt. mehr
Ilja Miecks vom Format und auch von der Seitenzahl her durchaus nicht "kleine" Wirtschaftsgeschichte der neuen Bundesländer umfasst rund 1000 Jahre wirtschaftlicher Entwicklung vom Hochmittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. In einem ersten Teil behandelt Mieck auf rund 150 Seiten die Entwicklung bis 1945 auf den Territorien der heutigen Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. mehr
In diesem Jahr begeht die Berliner Humboldt-Universität den 200. Jahrestag ihrer Gründung – ein Grund zum Feiern und ein Anlass, auf die weniger feierlichen Aspekte der Universitätsgeschichte zurückzuschauen. Auf die enge Verbindung von Geist und Macht, die diese Hochschule im 20. Jahrhundert prägte. Am gestrigen Abend waren Zeitzeugen und Sachkundige zusammengekommen, um über einen der widersprüchlichsten Geister der Universitätsgeschichte zu sprechen – über Robert Havemann, den orthodoxen Kommunisten und späteren Vorzeigeoppositionellen der DDR. mehr
Der illustrierte Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung "Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland" zeigt in elf Beiträgen die 40 Jahre Mit- und Gegeneinander im deutsch-deutschen Sport und spart dunkle Kapitel wie Doping oder die politische Vereinnahmung des Sports in Ost und West nicht aus. mehr
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