Lichtfest 2010 (Foto: © Westend)
Im Rahmen des Lichtfest Leipzig gedachten heute Abend rund 40.000 Leipziger und Gäste der Stadt der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit. Am historischen Ort Augustusplatz erinnerten sie bei einem Kunstprogramm mit Sound-Elementen und Licht-Effekten, Musik-Performances und der Gestaltung einer strahlenden "89" der Ereignisse in den Jahren 1989 und 1990. Unter anderem riefen Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Tobias Hollitzer, Vorsitzender der Initiative "Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober 1989" in ihren Grußworten zum aktiven Gedenken und bürgerschaftlichen Engagement auf. mehr
Am 04. Oktober 2010 wurde im Dokumentationszentrum der St. Nikolai Kirche mit einem Vortrag von Günter Nooke die Ausstellung "Heile Welt der Diktatur - Herrschaft und Alltag in der DDR" eröffnet. mehr
Am Sonntag, den 3. Oktober 2010 wurde um 15:00 Uhr eine neue Sonderausstellung im Landschaftsmuseum der Dübener Heide eröffnet. „Geschichts-Codes“ hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ihren offenen Plakat-Wettbewerb für Studierende an Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland genannt, den sie 2003 bis 2006 ausgelobt hat. In der Ausstellung wurden von den mehr als 150 eingereichten Plakaten, die unter dem Motto „Die Zeit ist reif“ (2004) und „Wir sind ein Volk“ (2005) standen, 15 ausgewählte Beiträge gezeigt, darunter auch die Preisträger. mehr
Erstmalige Präsentation der Dokumentation in der Landesdirektion Leipzig mehr
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung präsentiert die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in der Ausstellung „Und dann war die Mauer weg“ eine Auswahl kommentierter Fotografien des französischen Fotografen Gilles Peress. mehr
Vom 15.09. – 09.11.2010 war in der BStU, Außenstelle Leipzig die Fotoausstellung "Leipzig im Herbst ' 89" von Eckard Otto zu sehen. mehr
Entsprechend dem diesjährigen Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ berichteten ehemalige politische Häftlinge von ihrem Weg in den „Stasi-Knast“. Den Besuchern bot sich die Gelegenheit, im direkten Gespräch zu erfahren, was für den Einzelnen der Transport ins Ungewisse bedeutete. Während der Fahrt in Gefangenentransportwagen oder einem mit Zellen versehenen Eisenbahnwaggon waren die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt. Zusätzlich wurde das Tagesprogramm jede Stunde durch Führungen im Haus ergänzt und im Kinosaal werden verschiedene Dokumentarfilme gezeigt. mehr
Prügel, Schlafentzug, Isolationshaft – physische und psychische Misshandlungen gehörten in den Gefängnissen der DDR zum Alltag. Ob Untersuchungshaft oder Strafvollzug, der Allmacht des Gefängnispersonals waren kaum Grenzen gesetzt. Nach dem Ende der DDR wurden zwar tausende Ermittlungsverfahren gegen Gefängniswärter eingeleitet, doch nur zwei mussten ins Gefängnis. Die Sonderausstellung, die gemeinsam von den Gedenkstätten Bautzen und Berlin-Hohenschönhausen erarbeitet und von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziell unterstützt wurde, dokumentiert die brutale Gewalt in DDR-Gefängnissen. Sie gibt Tätern und Opfern ein Gesicht – und zeigt auch das Versagen des Rechtsstaats bei der Aufarbeitung. Leidtragende sind bis heute die ehemaligen Häftlinge. Zwei von ihnen waren anlässlich der Ausstellungseröffnung wieder in Bautzen: Kurt Pickel und Bodo Strehlow. mehr
Oktober 1989 - das politische System der DDR gerät ins Wanken. Die Bevölkerung demonstriert auf den Straßen. Selbst hinter den Gefängnismauern revoltieren die Häftlinge. Sie fordern bessere Haftbedingungen und eine Überprüfung ihrer Urteile. Dafür treten sie sogar in Arbeits- und Hungerstreik. Es bilden sich Gefangenenräte und erstmals gelangen sogar Journalisten bei Pressekonferenzen in die bis dahin hermetisch abgeschirmten Haftanstalten. mehr
In den 28 Jahren seit dem Bau der Berliner Mauer versuchten mindestens 6500 Menschen eine Flucht über die Ostsee. Die bekannten und unbekannten Opfer nach ihrem Untergang in der Ostsee vor dem Versinken im Meer des Vergessens zu bewahren, war das Ziel dieser Ausstellung. mehr
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