Über

Die Jahre 2009 und 2010 markieren zwei einschneidende historische Jubiläen der jüngsten deutschen Geschichte. 2009 jährten sich die "Friedliche Revolution" in der DDR und der Umbruch in Osteuropa zum zwanzigsten Mal, ein knappes Jahr später mündet die "Friedliche Revolution" in der Deutschen Einheit – der Wiedervereinigung. Zahlreiche Gedenkfeiern, politische Debatten, Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, Filmpremieren und Events widmen sich diesen Jubiläen und schauen zurück auf die innerdeutsche und osteuropäische Geschichte.

Das Onlineportal www.RevolutionundEinheit.de begleitet diese öffentliche Auseinandersetzung aufmerksam und kritisch. Es bietet eigene redaktionelle Beiträge in Form von Texten, Reportagen, Interviews, Presseschauen und Rezensionen. Zusätzlich informiert es über die wichtigsten Veranstaltungen und die aktuellen TV-und Radio-Sendungen.

 

Hintergrund & Motivation

Zwanzig Jahre "Friedliche Revolution" und "Deutsche Einheit" – Abbildung und Einordnung des Erinnerungsdiskurses

Erst durch die Betrachtung aus der Gegenwart wird die Vergangenheit zur Geschichte. Indem wir uns deutend die Vergangenheit aneignen, bestimmen wir das Bild dieser Geschichte. Auch mit zwanzig Jahren Abstand wird es sehr unterschiedliche Betrachtungen der "Friedlichen Revolution" und des europäischen Umbruchs von 1989 bis hin zur Deutschen Wiedervereinigung geben. Die unterschiedlichsten Debatten in Gesellschaft und Politik und dazu die zahlreichen Darstellungen in den Medien, werden ein vielfältiges Panorama der öffentlichen Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte ergeben.

 

Auf diese Weise bergen die Jubiläumsjahre 2009 und 2010 gleich zwei spannende Aspekte der Beschäftigung mit der Geschichte: Auf der einen Seite stehen die historischen Inhalte selbst, sowohl als Erinnerung des Geschehenen wie auch in Form neuer Erkenntnisse über die Vergangenheit; auf der anderen Seite stehen die Medien der Auseinandersetzung: kontroverse Diskussionsrunden, neue Publikationen und Fernseh- und Radiobeiträge, Ausstellungen und Multimedia-Formate.

Diese doppelte Dimension des Diskurses wollte die Website FriedlicheRevolution.de und will ihr Nachfolger RevolutionundEinheit.de beobachten, einordnen und abbilden. Über seine Funktion als Medienmonitor informiert das Portal nicht nur über das weite Angebot der Veranstaltungen, sondern bietet Orientierung, stellt zusammen, kommentiert und gestaltet selbst mit.

Ebenso wichtig wie diese Medienbeobachtung ist den Machern der Plattform die Aufgabe der Archivierung und Bereitstellung von Quellen und Beiträgen. Auf diese Weise werden die Informationen und Erkenntnisse über die in den Jubiläumsjahren präsentierte Erinnerungskultur gesichert und gleichzeitig die Vielfalt der Aktivitäten dokumentiert. Diese Informationen werden später der Wissenschaft zur Verfügung gestellt.

Neue Medien, mehr Informationen, neue Partizipationsmöglichkeiten

Neben den klassischen Formen der Informationsvermittlung haben sich digitale Medien als versierte Akteure auf diesem Gebiet erwiesen. RevolutionundEinheit.de stellt adäquate Instrumente zur Verfügung, um eine aktive Teilhabe der Bürger an den Diskursen zu ermöglichen. Debatten können mittels Kommentarfunktion aufgegriffen und fortgeführt werden, um so die Möglichkeit interaktiver Kommunikation und Teilhabe zu bieten.

 

Inhalte & Ziele

Magazin und Medienmonitor werden die aktuelle Debatten und Kontroversen in Presseschauen zusammenfassen und redaktionell bewerten, in Interviews besprechen oder von Experten kommentieren lassen. Bucherscheinungen und Film- sowie Rundfunkproduktionen werden kompetent rezensiert, ausgesuchte Ausstellungen und Veranstaltungen vorgestellt und besprochen. RevolutionundEinheit.de bietet hierzu regelmäßig umfangreiche redaktionelle Beiträge in Wort, Bild und Ton an und liefert zusätzlich Serviceleistungen wie Termintipps und Programmvorschauen.

Das Archiv der Auseinandersetzung bietet Veranstaltern die Möglichkeit, Mitschnitte und Berichte eigener Veranstaltungen zu veröffentlichen und einem breiten Publikum vorzustellen. Das Archiv der Auseinandersetzung speichert den Erinnerungsdiskurs zudem über die Jahre 2009 und 2010 hinaus.  

Im Kalender haben Veranstalter zudem die Möglichkeit, im Vorfeld auf eigene Termine und Veranstaltung hinzuweisen bzw. diese zu veröffentlichen.

Die Ziele des Projekts sind:

  • Abbildung und Dokumentation des Diskussionsprozesses in den Jahren
    2009 und 2010
  • Einordnung in den Erinnerungsdiskurs
  • zeitnahe und interaktive Übersicht und Dokumentation aktueller Aktivitäten
  • Einordnung, Zugänglichmachung der Veranstaltungen, Publikationen, Fernsehbeiträge, Artikel etc.
  • Schaffung bzw. Sicherung neuer Quellen

"www.RevolutionundEinheit.de" ist thematisch und zeitlich begrenzt und bildet nur die Inhalte und Aktivitäten ab, die während der Jahre 2009 und 2010 stattfinden. Mit diesem aktuellen, zeitgemäßen Charakter hebt sie sich klar von historischen bzw. ausschließlich wissenschaftlichen Angeboten ab. Sie ist Referenzseite für alle Personen und Institutionen, die sich mit dem Thema der Friedlichen Revolution aus heutiger Sicht beschäftigen.

 

Die Macher

Die "Kooperative Berlin – Kulturproduktion" ist ein Netzwerk von Journalisten, Filmemachern, Historikern, Medienentwicklern, Projektmanagern und Autoren.
Der Anspruch der Macher ist es, den öffentlichen Diskurs um die "Friedliche Revolution" und die "Deutsche Einheit" in den Jubiläums- bzw. Gedenkjahren 2009 und 2010 kritisch zu begleiten und aktiv mit zu gestalten. Die redaktionellen Inhalte des Portals werden von erfahrenen Redakteuren und Journalisten in Kooperation mit Historikern entwickelt und betreut (siehe auch Impressum).

Highlights

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"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

Dossier

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Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte