
Zelle in einem DDR-Gefängnis © astuecker
Anlässlich des "Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" widmet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Gedenkveranstaltung dem Schicksal von Frauen, die wegen ihres Eintretens für demokratische Rechte und Freiheiten zu Opfern politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden.
Über die politische Verfolgung von Frauen in der Sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR ist bislang noch wenig bekannt. Während das Schicksal der Männer immer wieder im Mittelpunkt von Veranstaltungen und Publikationen steht, ist die Verfolgung von Frauen weit weniger bekannt. Was waren das für Frauen, die vom sowjetischen Geheimdienst in Arbeitslager nach Workuta oder Sibirien verschleppt oder in der SBZ und DDR in Lagern und Gefängnissen inhaftiert wurden?
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nimmt den 8. März, der in der DDR als "Internationaler Frauentag" alljährlich mit großem propagandistischem Aufwand begangen wurde, zum Anlass, um vier Frauen mit ihrem Schicksal zu Wort kommen zu lassen.
Begrüßung:
Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Podiumsgespräch mit:
- Rosemarie Studera
- Margot Jann
- Gerda Janson
- Irmgardt Nitz
Moderation: Jacqueline Boysen (Korrespondentin Deutschlandradio)
Zeit: 8. März 2010, 19 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin
buero(at)stiftung-aufarbeitung.de
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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