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TV-Vorschau zum Thema "Friedliche Revolution" vom 6.2. bis 11.2.2010

Deutsch-deutsche Hasen und Oststars im Westen

Fernseher

Arte berichtet von einer Hasenpopulation im ehemaligen Grenzgebiet

Am Montag zeigt Arte eine eher ungewöhnliche Dokumentation zum Mauerfall. Eine Hasenpopulation an und um die deutsch-deutsche Grenze ist Protagonist dieses Films. Ungestört konnte sie sich während des Kalten Krieges auf dem Todesstreifen entwickeln. Nun, nach der Revolution, muss auch sie sich auf ein neues Leben einstellen. "Oststars im Westen" werden am Dienstag von RBB beleuchtet. Zahlreiche Schlagersänger und Rockgruppen aus der DDR gastierten seit den 1970ern auch auf der anderen Seite der Mauer. Der DDR bot sich hier die Möglichkeit, durch Deviseneinnahmen die Staatskasse aufzubessern.

Samstag, den 06.02.10

 

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Sa, 06.02.10, 2:50 Uhr, RBB

Titel: Chronik der Wende. 6. Februar '90

Form: Dokumentation

Länge: 15 Minuten

 

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* Im KKW Greifswald sind Sebastian Pflugbeil vom Neuen Forum und Klaus Schlüter von der Grünen Liga zu Gast. Sie gehören zu denen, die am Runden Tisch die Abschaltung des KKW Greifswald gefordert haben. Die Argumente sind kontrovers.

* Das Westfernsehen filmt die sogenannte "Modrow-Halle" in Dresden, die Kaufhalle in der Hans Modrow, früher Bezirkssekretär der SED, jetzt Ministerpräsident der DDR, eingekauft hat.
* In Ost-Berlin empfängt der Chef der DDR-Staatsbank Horst Kaminsky den Bundesbankpräsidenten Karl Otto Pöhl. Anschließend trifft der Bundesbankpräsident die DDR-Wirtschaftsministerin Christa Luft.
* In Bonn erläutert Bundeskanzler Helmut Kohl der CDU/CSU-Fraktion seine Entscheidung in Sachen Währungsunion.
* Im KKW Greifswald sind Sebastian Pflugbeil vom Neuen Forum und Klaus Schlüter von der Grünen Liga zu Gast. Sie gehören zu denen, die am Runden Tisch die Abschaltung des KKW Greifswald gefordert haben. Die Argumente sind kontrovers.

 

 

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Sa, 06.02.10, 21 Uhr, PHOENIX

Titel: Hotel der Spione. Das "Neptun" am Ostseestrand

Form: Dokumentation

Länge: 45 Minuten

 

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Das Hotel Neptun in Warnemünde hat die Wende erstaunlich gut überstanden: Aus dem DDR-Devisenhotel und der sozialistischen Bettenburg ist ein 5-Sterne-Wellness-Hotel geworden. Die Geschichte des Hotels ist eng verknüpft mit dem Chef Klaus Wenzel, der das Haus seit 35 Jahren führt - eine einmalige Karriere.

 

 

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Sa, 06.02.10, 23:30 Uhr, ZDF Infokanal

Titel: Der Weg zur Einheit

Form: Magazin

 

"Das tritt nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich." - Mit diesen Worten zum neuen Reisegesetz der DDR stieß SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski bei der inzwischen legendären Pressekonferenz am 9. November 1989 einen Prozess an, der die kühnsten Erwartungen übertraf: Grenzöffnung, Mauerfall und elf Monate später, am 3. Oktober 1990, schließlich die Wiedervereinigung Deutschlands.

Nach der Massenflucht von DDR-Bürgern im Sommer 1989, den Bürgerprotesten im Herbst und dem Fall der Berliner Mauer hatten sich schlagartig die Möglichkeiten zur Wiedervereinigung verändert. Doch zur Auflösung des Status quo der beiden deutschen Staaten war mehr nötig als eine friedliche Revolution: die Bereitschaft der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands frei zu machen.

Die symbolträchtige Öffnung des Brandenburger Tores im Dezember 1989, die Stürmung der Stasi-Zentrale in der Berliner Normannenstraße im Januar 1990, die ersten und einzigen freien Volkskammerwahlen im März, die Währungsunion im Juli und schließlich die Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier-Vertrages im September 1990 - das sind die wichtigsten Wegmarken zur Wiedervereinigung. "Der Weg zur Einheit" zeigt sie.

 

Wiederholung: Mo, 08.02.10, 20:15 Uhr, ZDF Infokanal

 

 

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Sonntag, den 07.02.10

 

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So, 07.02.10, 2:55 Uhr, RBB

Titel: Chronik der Wende. 07. Februar '90

Form: Dokumentation

Länge: 15 Minuten

 

 

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Montag, den 08.02.10

 

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Mo, 07.02.10, 00:35 Uhr, ARTE

Titel: Mauerhase

Form: Dokumentation

Länge: 50 Minuten

 

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9. November 1989: Der Fall der Mauer bringt Millionen Menschen hinter dem Eisernen Vorhang die ersehnte Freiheit. Auch mehreren Tausend Hasen.

Bisher lebten sie ungestört auf dem Todesstreifen, nun müssen sie sich auf ein neues Leben einstellen ... Ein ungewöhnlicher Dokumentarfilm über Hasen und Menschen.
Der Film nimmt die Perspektive der Mauerhasen ein, die ohne jeden Argwohn von einem paradiesischen Dasein inmitten üppigen Grüns erzählen. Mögliche Feinde halten ein großer Zaun und später die unüberwindbare Mauer auf Distanz. Bewaffnete Wächter übernehmen persönlich die Verantwortung für das Wohlergehen der possierlichen Tiere. Die enge Nachbarschaft von Grenzsoldaten und Hasen fördert ein geradezu inniges Verhältnis.
Mit der Zeit verlieren die Hasen jede Scheu und werden in ihrer kleinen, überschaubaren Welt träge und faul. Sie hören auf, um Rangordnungen zu kämpfen und reagieren auf die Vorgänge um sie herum mit Desinteresse. Doch auch die Zustände im Paradies währen nicht ewig. Pflanzenschutzmittel werden eingesetzt, die Hasen erkranken, werden schließlich gejagt - bis die Mauer fällt. Sie müssen nun lernen, mit der neu gewonnenen Freiheit zurechtzukommen, dürfen nicht unter die Räder geraten. Dieses Schicksal teilen die Hasen im Prinzip mit den Menschen in ganz Osteuropa.

 

 

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Mo, 08.02.10, 1:25 Uhr, RBB

Titel: Chronik der Wende. 08. Februar '90

Form: Dokumentation

Länge: 15 Minuten

 

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Mo, 08.02.10, 14:30 Uhr, MDR

Titel: LexiTV - Wissen für alle. Geheimdienst - Gründung der Stasi

Form: Dokumentation

Länge: 58 Minuten

 

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Am 8. Februar 1950 wurde in der DDR offiziell die Bildung eines Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) beschlossen. Es war die Geburtsstunde der Stasi, die sich im Laufe der folgenden Jahre zu einem gewaltigen Geheimdienstapparat entwickelte.

Dabei diente das MfS in erster Linie als Überwachungs- und Einschüchterungsinstrument der DDR-Staatsführung. Heute besteht die Aufgabe der deutschen Geheimdienste dagegen fast ausschließlich in der Informationsgewinnung. Außerdem unterliegen sie einer parlamentarischen Kontrolle und sind, wie jeder andere, an Recht und Gesetz gebunden. Mehr über die verdeckte Arbeit von Agenten und die historische Entwicklung der Geheimdienste in Deutschland gibt es in dieser Ausgabe von "LexiTV".

 

 

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Dienstag, den 09.02.10

 

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Di, 09.02.10, 1:45 Uhr, RBB

Titel: Chronik der Wende. 09. Februar '90

Form: Dokumentation

Länge: 15 Minuten

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Di, 09.02.10, 20:15 Uhr, RBB

Titel: Oststars im Westen. Auf Gastspiel beim Klassenfeind

Form: Dokumentation

Länge: 45 Minuten

 

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Selbst in den Zeiten von Abschottung und Kaltem Krieg durften DDR-Künstler zu Gastspielen in den Westen reisen. Die Staatsführung schmückte sich gern mit Weltstars "Made in GDR" und der Staat verdiente gut an den Auftritten.

Seit den 1970er-Jahren gastierten auch DDR-Schlagersänger und Rockgruppen auf der anderen Seite der Mauer. So kam es vor, dass die Gruppe Karat am einen Tag im Kulturhaus der DDR-Grenztruppen spielte und am Tag darauf in einer Kaserne der Bundeswehr. Selbst das DDR-Fernsehen leistete sich für seine Agentenfilme den Drehort Westberlin, allerdings mit strengem Zeit- und Finanzplan. Am Abend nach Drehschluss ging es wieder zurück über die Staatsgrenze. Obwohl es bis Mitte der 1980er-Jahre kein Kulturabkommen mit der Bundesrepublik gab, stiegen die Reiseanträge rapide an. Jährlich bis zu 10.000 Dienstreisen mit "kulturellem Auftrag" wurden genehmigt, Honecker beschwerte sich daraufhin, dass "unsere guten Schauspieler im Westen schon jeden Hinterhof bespielen". Allerdings brachten die Künstler so viel Geld wie nie zuvor in die marode Staatskasse.

 

 

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Di, 09.02.10, 22:05 Uhr, MDR

Titel: Die Goldmacher (2/2) Sport in der DDR

Form: Dokumentation

Länge: 43 Minuten

 

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Der zweite Teil der Reportage "Die Goldmacher" konzentriert sich auf die innere Entwicklung des DDR-Sports, analysiert das Fördersystem und widmet sich den Themen Stasi und Doping - bis hin zum Zusammenbruch der DDR 1989/90.

Die Sportler waren privilegiert, ein Staat im Staate. Das hatte seinen Preis. Militärisch in Ton und Organisation sei der Sport gewesen - anders seien solche Leistungen nicht zu erzielen gewesen, meint der Skisprung-Olympiasieger Hans-Georg Aschenbach. Auf der anderen Seite entwickelte die DDR ein höchst wirkungsvolles System der Sportförderung. Schon in der Schule wurden Talente gesichtet, dann auf eigens eingerichteten Kinder- und Jugendsportschulen gezielt betreut und trainiert. Für die Motivation war gesorgt, allein schon durch die Aussicht auf die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen - Reisen, von denen der DDR-Normalbürger nur träumen konnte.

Die große Schattenseite des DDR-Sports war die von Staats wegen betriebene systematische Anwendung von Dopingmitteln. "War doch toll, der Muskelzuwachs in wenigen Wochen, für einen jungen Burschen wie mich", erinnert sich der Handballer Wolfgang Böhme. Viele Sportler ahnten hingegen nicht, was ihnen da verabreicht wurde, und niemand war so konsequent wie die Sprinterin Ines Geipel, die nach 1989 ihren Namen aus den Bestenlisten streichen ließ. Hunderte von Dopingopfern leiden unter den Spätfolgen der Instrumentalisierung des Sports durch den Staat. Aber es gab in der DDR auch warnende Stimmen wie die des Sportmediziners Ernest Strauzenberg, der sich dem Doping-System verweigerte - als einer der ganz wenigen.

Auch zum Thema Stasi schweigt der Film nicht. "Dass es so schlimm war mit dieser breiten Bespitzelung, dass in der Sportschule Oberhof in den Nachtspeicheröfen irgendwelche Mikrofone versteckt waren, hat einen schon ein bisschen geschockt", wundert sich der Skispringer Jens Weissflog im Rückblick. Der Staat wollte seine Sportler im Griff behalten, das Ministerium für Staatssicherung war das Instrument.


Wiederholung: Mi, 10.02.10, 12:30 Uhr, MDR

 

 

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Mittwoch, den 10.02.10

 

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Mi, 10.02.10, 2:30 Uhr, RBB

Titel: Chronik der Wende. 10. Februar '90

Form: Dokumentation

Länge: 15 Minuten

 

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Mi, 10.02.10, 13:30 Uhr, MDR

Titel: Orte des Erinnerns. Berlin - Checkpoint Charlie

Form: Dokumentation

Länge: 30 Minuten

 

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28 Jahre teilte die Mauer Deutschland und die Welt. 155 Kilometer umschlossen den westlichen Teil Berlins. Der Checkpoint Charlie an der Berliner Friedrichstraße wurde das bekannteste "Loch" in der Mauer - ein von Ostberlin schwer bewachter Grenzkontrollpunkt.

Im Jargon der Staatssicherheit war der Checkpoint Charlie das entscheidende Nadelöhr zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Der Checkpoint Charlie ist Ort atemberaubender Fluchtgeschichten. Diesen Kontrollpunkt durften Offiziere der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs unkontrolliert passieren. Ostberliner nähten sich sowjetische Uniformen und überlisteten die DDR-Posten, mit Kleinstsportwagen schlüpften Westberliner unter den Schlagbäumen durch ... Die Proteste gegen die Mauer rissen auf beiden Seiten nie ab. 1989 dann endlich der Mauerfall. Die Auflösung des Checkpoint Charlie: ein Volksfest und ein Jubel der Erleichterung. All die Jahrzehnte hat Rainer Hildebrandt am Checkpoint Charlie miterlebt. Seit 1963 betreibt er am Checkpoint ein kleines Museum, das von Menschen aus aller Welt besucht wird.

 

 

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Mi, 10.02.10, 22:15 Uhr, RBB

Titel: Roter Teppich - Goldener Bär. 60 Jahre Berlinale.

Form: Dokumentation

 

Die Berlinale wird 60. Das Festival kommt in die Jahre. Aus diesem "Zeichen für den Lebenswillen der bedrängten Stadt West-Berlin" ist längst das größte Filmfestival der Welt geworden. Zeit für einen unterhaltsam-informativen Blick zurück. Dabei mischen sich sechs Jahrzehnte Stadt- und Film-Geschichte. Da winkt Maria Schell vom Fenster des Kempinski den jubelnden Fans zu, natürlich "ersingt" Eddie Constantine ein gerührtes Streichholz- Feuerwerk in der Waldbühne, verheißt Gary Cooper als Botschafter der US-Regierung direkt nach dem 17. Juni auf dem Ku'damm Zuversicht und wird von Zehntausenden im Olympiastadion dafür gefeiert, Jean Luc Godard geißelt die Teilung der Stadt. Die Mauer wird gebaut und fällt wieder, und immer wird sich die Berlinale mit der Stadt Berlin verändern. Heute sind es Cate Blanchet, George Clooney, Madonna, Leonardo di Caprio, Meryl Streep, aber auch viele deutsche Stars, die Tausende an den Roten Teppich locken. Die Stadt bebt wieder in den zehn Tagen Filmfest. Die Berlinale scheint wieder dort angekommen, wo sie einst war: Sie ist ein Volksfest für die ganze Stadt.

 

 

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Donnerstag, den 11.02.10

 

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Do, 11.02.10, 1:30 Uhr, RBB

Titel: Chronik der Wende. 11. Februar '90

Form: Dokumentation

Länge: 15 Minuten

 

* Ein Streifenpolizist vereitelt einen Gemälderaub in der Dessauer Galerie. Zwei Diebe aus dem Westen Berlins, die unter anderem einen Rubens im Wert von mehreren Millionen und einen ebenso teuren Cranach stehlen wollten, werden gefasst.

* In Leipzig-Schkeuditz bietet die Interflug erstmals Rundflüge für Privatkunden an.
* Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes in München hilft bei der Suche nach Unterhaltsschuldnern, die aus der DDR geflüchtet sind.
* Helmut Kohl spricht nach seiner Rückkehr aus Moskau von einem historischen Tag, da Gorbatschow Grünes Licht für die Wiedervereinigung Deutschlands gegeben habe.
* Auf der Insel Hiddensee besucht ein Alteigentümer die Mieter seines Hauses, das er zurückfordern wird.
* Im Ost-Berliner Stadtteil Köpenick findet der 1.Faschingsumzug der Karnevalisten in der DDR statt.
* Im Neuen Theater in Halle beenden die Grünen ihren Parteitag und verabschieden ihr Programm.
* In West-Berlin beeindruckt das Modeinstitut der DDR mit seiner Kollektion.
* In Ost-Berlin werden erstmals von der SED verbotene Filme gezeigt. Unter anderem "Spur der Steine" von Frank Beyer, mit Manfred Krug in der Hauptrolle.

 

 

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Freitag, den 12.02.10

 

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Fr, 12.02.10, 2:45 Uhr, RBB

Titel: Chronik der Wende. 12. Februar '90

Titel: Dokumentation

Länge: 15 Minuten

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* Das Westfernsehen filmt in einer Werkzeugmaschinenfabrik in Viernau, Bezirk Suhl, einen alten Heizkessel, Symbol für die marode DDR-Industrie.

* In Ost-Berlin stürmen die Bürger die Kaufhäuser. Angesichts der Spekulationen um die Abwertung der DDR-Mark plündern die Bürger ihre Sparguthaben, um teure Waren zu kaufen, die ihren Wert behalten.
* Das Hauptthema der 12. Sitzung des Runden Tisches ist der bevorstehende Besuch von Ministerpräsident Hans Modrow in Bonn. Die Bürgerrechtler protestieren gegen Kohls Verhandlungen in Moskau, für die er nach ihrer Auffassung kein Mandat der DDR-Bürger gehabt hat. Der Protest richtet sich auch gegen den Anschluss der DDR an die BRD. Außerdem fordert der Runde Tisch von der Bundesregierung einen Solidarbeitrag in Höhe von etwa 15 Milliarden DM ohne Bedingungen.

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