Gewalt, Schikanen und Demütigungen gehörten offenbar zum Alltag in den DDR-Einrichtungen für schwererziehbare Kinder und Jugendliche. Die Berichte von ehemaligen Heimkindern in Meerane hatten sogar ein gerichtliches Nachspiel. 1999 befasste sich das Chemnitzer Landgericht erstmals mit der Anklage gegen drei Erzieher und einen Lehrer des sächsischen Kinderheimes. Ihnen wurde vorgeworfen, von 1986 bis 1990 mehrere minderjährige Bewohner des Heimes eingesperrt, geschlagen, gedemütigt und in einem Fall sexuell missbraucht zu haben.
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