Konferenz |
Europa,
31.10.09 |
Alexandra Twarog
Das Jahr 1989 war ein Jahr der politischen und historischen Umwälzungen, das schließlich mit dem Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 seinen Höhepunkt erreichte. Dieses historische Ereignis wurde zum einprägsamen Bild für die tiefgreifenden Veränderungen, die Europa und die Welt in dieser Zeit ergriffen hatten. Grenzen öffneten sich, neue Grenzen entstanden, es begann eine Zeit der großen Hoffnungen, aber auch der Unsicherheit und blutiger Kämpfe.
Konferenz |
Weimar,
25.09.10 |
Daniela Frölich
Im Mittelpunkt des 2. Tags der Gesellschaftswissenschaften stand das historische Datum der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Transformationsprozesse in Deutschland und Europa. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven wurden Fragen nach der inneren Einheit der Deutschen, nach Veränderungen der christlichen Wertegemeinschaft innerhalb der Europäischen Union, nach der Rolle des Staates in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise oder der Medien in der Politik diskutiert.
Diskussion |
Weimar,
22.10.10 |
Daniela Frölich
Das 9. Internationale Symposium der Stiftung Ettersberg stand unter dem Titel: "Arbeit am europäischen Gedächtnis. Diktaturerfahrungen und Demokratieentwicklung".
Eine Verananstaltung gemeinsam mit der Bundesstiftung zur
Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Zentrum für Historische Forschung Berlin, der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.
Ausstellung |
Thüringen,
01.01.09 |
Daniela Frölich
Die Ausstellung "Die Rückkehr der Demokratie-Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989-91" der Stiftung Ettersberg zeichnete anhand zahlreicher Fotos und Dokumente die Geschichte der demokratischen Umbrüche in Polen, Ungarn, der DDR, der Tschechoslowakei, Rumänien, Litauen, Lettland und Estland nach und bettete die demokratischen Revolutionen 1989-91 in die Gesamtgeschichte des Aufstiegs und Falls der kommunistischen Herrschaft in Europa ein.
Konferenz |
Leipzig,
08.10.10 |
Yvonne Walter
Am 8. und 9. Oktober 2010 veranstaltete die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland im Zeitgeschichtlichen Forum ein internationales Symposion anlässlich des Jahrestags der Leipziger Montagsdemonstration, die 1989 der friedlichen Revolution zum Durchbruch verhalf. Im Rahmen der Reihe „Zeit-Fragen“ diskutierten namhafte Wissenschaftler und Politiker über die Bedeutung europäischer Freiheitsbewegungen für die Erinnerungskultur unseres Kontinents. Prominenter Gast war Miguel Ángel Martínez Martínez, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.
Diskussion |
Hannover,
09.03.10 |
Konrad Adenauer Stiftung Hannover
Das erste Ziel der Tour war Helmstedt, wo das Zonengrenz-Museum besucht wurde, dann ging es nach Hötensleben, wo den Schülern die einzelnen Abschnitte des ehemaligen Grenzstreifens anhand von erhaltenen Originalanlagen genauer erklärt wurden. In Marienborn konnten sich die Zehntklässler ein Bild von den Durchfahrtskontrollen an der Autobahn A2 machen.
Diskussion |
Sachsen,
11.03.10 |
Es ist eine landesweite Initiative gegen das Vergessen und zur Erinnerung: Mit Bannern an Rathäusern, Aufklebern und Karten will der Freistaat Sachsen die Leistungen der Friedlichen Revolution ins kollektive Gedächtnis der Menschen rufen. Zielgruppe vor allem: Die jüngere Generation, die den Umbruch von damals bestenfalls aus Erzählungen der Eltern kennt.
Vortrag |
Berlin,
01.03.10 |
1989 ist ein Mythos. Das behauptet Martin Jankowski in seinem Aufsatz "Mythos 1989. Öffentliches Erinnern an die Europäische Revolution von 1989", der in Deutschland-Archiv 2/2010 erschien.
Vortrag |
Weimar,
19.05.10 |
Annelie Hollmann
Am 19./20. September 2009 fand in Weimar der 1. Mitteldeutsche Kirchentag statt, veranstaltet durch die Landesausschüsse des Kirchentags Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der regionale Kirchentag stand im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution und trug die Überschrift "Jetzt ist die Zeit".
Im Vorfeld dazu verfasste Heino Falcke, Altpropst und bedeutender Denker der evangelischen Kirchen in der DDR, einen Text, in welchem er die Ereignisse der Friedlichen Revolution mit einem Blick zurück und voraus aus evangelischer Perspektive reflektiert.
Konferenz |
Gießen,
18.06.09 |
Zok
Der politische Umbruch in Zentraleuropa 1989 stellte in vielerlei Hinsicht eine (nicht unabdingbare) Zäsur dar – politisch, gesellschaftlich, jedoch auch das Medien- und Diskursverhalten betreffend. Die Tagung an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, die unter anderem in Kooperation mit dem Herder-Institut Marburg veranstaltet wurde, ging den diskursiven Verhältnissen innerhalb der zentraleuropäischen Gesellschaften und den Wirkungen der Medien in den einzelnen Staaten und deren wechselseitigen Effekten zwischen beiden nach.