Magazin und Medienmonitor

Besprechung | 25.03.10 | Redaktion

Phantomschmerzen der Vergangenheit, Grenzöffnung und Gegenwart

Eine Bücherschau der Leipziger Buchmesse 2010

Alljährlich gilt die Leipziger Buchmesse als erster großer Branchentreff des Jahres und stellt mit der Präsentation der Neuerscheinungen des Frühjahres die kommenden Trends für den Büchermarkt vor.

Besprechung | 17.12.09 | Redaktion

Die dunkle Seite des Anderen und jeder für sich allein

Natascha Wodin: "Nachtgeschwister"

"Nachtgeschwister" ist ein Roman über die Liebe, über das Schreiben und über die Nachtseite des Lebens. Das Buch reflektiert auf literarische Weise zudem die Beziehung der Autorin zu dem Schriftsteller Wolfgang Hilbig. Ein eindringliches Buch von intensiver Genauigkeit vor dem Hintergund der Umbruchsjahre in Berlin.

Interview | 31.07.09 | Redaktion

Der Onkel im Dienst der Stasi

Susanne Schädlich über die Geschichte einer Entlarvung

Die Autorin Susanne Schädlich im Gespräch über die Enttarnung des Onkels als inoffizieller Mitarbeiter der Stasi und den Einfluss auf die Lebensgeschichte der Schriftstellerfamilie.

Interview | 03.08.09 | Redaktion

"Im Westen ein Stalinist, im Osten ein verrückter Westler"

Der Autor der Biographie "Der letzte Kommunist" über Ronald M. Schernikau

Als Tausende aus der DDR in den Westen fliehen, geht er in den Osten. Der Schriftsteller Ronald M. Schernikau, eine schillernde Figur aus der schwulen West-Berliner Szene der 80er Jahre, spielt die Hauptrolle in Matthias Frings Zeitdokument über den "letzten Kommunisten". Der Biograph erzählt im Gespräch von der Hoffnung, Sehnsucht und Künstlerexistenz des Ronald M. Schernikau.

Termintipp | Berlin, 15.10.09 | Redaktion

"Die Nacht, in der die Mauer fiel" und "Die Berliner Mauer in der Welt"

Erinnerung mit Spurensuche

Schriftsteller erinnern sich an den 9. November 1989 und erzählen von ihren individuellen Erlebnissen. Die einzelnen Mauersegmente sind heute in mehr als 40 Ländern der Welt verteilt und besitzen hohen symbolischen Charakter. Ob und inwiefern heute noch immer eine fiktive Mauer besteht, diskutieren die Europäische Akademie Berlin, die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und das rbb-Inforadio.

Besprechung | 12.10.09 | Redaktion

Ein Appell gegen das Vergessen

Herta Müllers Literatur und die rumänische Öffentlichkeit

Mit Herta Müller hat die Schwedische Akademie dieses Jahr eine Autorin geehrt, die, so die Begründung, "mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit zeichnet". Welcher konkreten historischen Realität diese Landschaften erwachsen sind, benennt eindringlich die rumänische Presse und erklärt den diesjährigen Nobelpreis für Literatur zum "Nobel gegen die Securitate".

Termintipp | Dresden, 15.05.09 | Redaktion

HEUTE: Szenische Lesung "Unter Verschluss"

Premiere: Szenische Lesung unbekannter DDR-Literatur am 15. Mai in Dresden

Die Stasi hielt ihre Werke unter Verschluss – und schloss ihre Urheber oft gleich mit ein. Heute bekommen die Werke kritischer DDR-Künstler endlich wieder die ihnen gebührende Aufmerksamkeit.

Termintipp | 02.10.09 | BStU

Unter Verschluss

Im Oktober und November tourt die szenische Lesung unbekannter DDR-Literatur durch acht Städte

Am 2. Oktober gastiert die szenische Lesung "Unter Verschluss" in Karlsruhe. Studierende der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" interpretieren Literatur, die in der DDR verboten war. Die Texte werden den Stasi-Akten der Autoren entgegengesetzt. "Unter Verschluss" ist ein gemeinsames Projekt der Stasi-Unterlagen-Behörde, der Schriftstellerin Ines Geipel und der Edition Büchergilde.

Besprechung | 27.09.09 | Redaktion

Zensiert, verschwiegen und doch nicht vergessen

Ines Geipel über eine (fast) unbekannte literarische Welt in Ostdeutschland

Ihre Texte blieben ungedruckt. Zu offen, zu kritisch, zu modern waren sie in den Augen der Zensoren. Doch wer auf Freiheitssinn und eigener Sprache bestand, hatte als Dichterin in der DDR nicht selten einen hohen Preis zu bezahlen. Ines Geipel ist auf Spurensuche gegangen und bringt bewegende Schicksale von Dichterinnen ans Licht, die in Ostdeutschland nicht zur Literaturgeschichte gehören sollten.

Termintipp | Berlin, 01.09.09 | Redaktion

Geballte Geschichte

Holly-Jane Rahlens liest heute Abend aus ihrem neuen Buch "Mauerblümchen"

Die Deutschamerikanerin Holly-Jane Rahlens schreibt Bücher für Jugendliche. "Erzählerin von Teufels Gnaden" hat sie der Tagesspiegel genannt. Für ihren Roman "Prinz William, Maximilian Minsky und ich" wurde sie 2003 mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Ihr neuester Roman "Mauerblümchen", der heute erscheint, ist eine lehr- und temporeiche Teenie-Romanze über die Wendezeit und nicht nur für "Jungerwachsene" ein Lesevergnügen.

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Archiv der Auseinandersetzung

Konferenz | Europa, 31.10.09 |

After the Fall: Europa nach 1989.

Ein Projekt des Goethe-Instituts

Das Jahr 1989 war ein Jahr der politischen und historischen Umwälzungen, das schließlich mit dem Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 seinen Höhepunkt erreichte. Dieses historische Ereignis wurde zum einprägsamen Bild für die tiefgreifenden Veränderungen, die Europa und die Welt in dieser Zeit ergriffen hatten. Grenzen öffneten sich, neue Grenzen entstanden, es begann eine Zeit der großen Hoffnungen, aber auch der Unsicherheit und blutiger Kämpfe.

Lesung | Bautzen, 03.10.10 |

Black Box DDR: Lesung und Gespräch

Unerzählte Leben unterm SED-Regime

Anlässlich des Jahrestags der deutsch-deutschen Wiedervereinigung lud die Gedenkstätte Bautzen zu einer Sonntagslesung ein. Vorgestellt wurde die Publikation „Black Box DDR. Unerzählte Leben unterm SED-Regime“. Die Herausgeber Ines Geipel und Andreas Petersen berichten darin eindrucksvoll anhand von 33 Einzelschicksalen über das Leben in der SED-Diktatur. Im Mittelpunkt stehen dabei bisher wenig bekannte Geschichten, Ereignisse und Personen.

Lesung | München, 25.10.09 |

"Der Himmel fiel aus allen Wolken"

Eine deutsch-deutsche Zeitreise von und mit Stephan Krawczyk

Anfang 1988 wurden Stephan Krawczyk und Freya Klier verhaftet und in den Westen abgeschoben. Im Dezember 1989 darf Krawczyk zum ersten Mal wieder in die DDR einreisen. Dort beendet er seine Zeitreise – als ein Anderer in einem veränderten Land. Poetisch erzählt Krawczyk von seiner Ankunft in Westdeutschland, von den Überraschungen, die er als gelernter DDR-Bürger, aber auch als Prominenter dort erlebt, von der freien Welt und der eigenen Freiheit.

Lesung | München, 24.10.09 |

"Warum ich den 9. November verschlief"

Thomas Rosenlöcher liest

Thomas Rosenlöcher las neue Prosa und Gedichte sowie aus seinem neu aufgelegten Wendetagebuch „Die verkauften Pflastersteine“, das den Dichter deutschlandweit bekannt gemacht hat.

Diskussion | München, 23.10.09 |

„Im Windschatten der Mauer“

Günter de Bruyn - Chronist seiner Zeit. Ein Film von Vera Botterbusch

Der Film von Vera Botterbusch für das Bayerische Fernsehen entstand drei Jahre nach dem Mauerfall: in Berlin und Beeskow (bei Frankfurt an der Oder), wo der 1926 geborene Günter de Bruyn auch heute noch lebt.

Lesung | Hamburg, 08.09.10 |

"Übung in Distanz"

Helga Schubert über Machtverhältnisse und das Leben in der DDR

Frau Schubert begann die Lesung mit einem bisher unveröffentlichten Text über das Verhältnis zwischen Untertan und Herrscher bei einem Machtwechsel von einem alten zu einem neuen Herrscher und bezog sich dabei auf das Machtverhältnis Staat-Bürger in der Diktatur. Mit diesem Text, den sie laut eigener Auskunft bereits 1987 geschrieben hatte, wollte sie ihr Verständnis des DDR-Regimes darstellen.

Lesung | Potsdam, 27.11.10 |

"Der Turm" als Theaterstück

Geschichte eines Erwachsenwerdens

In »Der Turm« erzählt Uwe Tellkamp bilderreich und atmosphärisch dicht von der Familie Hoffmann und den »Türmern« des Villenviertels Weißer Hirsch im Dresden der Vorwendezeit. »Der Turm« galt sofort nach seinem Erscheinen als der große Wenderoman, der bis dato ausstand. Er wurde weit über eine halbe Million Mal gekauft. John von Düffel, selber Romancier und Dramatiker, bearbeitete das Buch für die Bühne. Er konzentriert sich auf die Geschichte von Christian Hoffmann, auf die Geschichte eines Erwachsenwerdens.

Lesung | Berlin, 18.05.10 |

Zensiert, Verschwiegen, Vergessen

Während der Veranstaltung lernten die Zuhörer mehrere Autorinnen und Schriftsteller der DDR und deren Schicksale kennen. Lebendig und beeindruckend boten die zwei Schauspielstudentinnen der Schauspielschule Ernst-Busch, Claudia Luise Bose und Friederike Hellmann, die Texte der verfolgten und verbotenen Autoren dar.

Diskussion | Osnabrück, 12.11.09 |

Die Mauer in der Literatur

Doris Liebermann, freie Autorin für Funk, Fernsehen und Printmedien zu Osteuropa- und DDR-Themen, von 2004 bis 2007 Vorstandsmitglied der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, stellte unterschiedliche Beschreibungen der Mauer in der Literatur vor.


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