Hier befinden Sie sich auf der Projektseite „RevolutionundEinheit.de“ bzw. „FriedlicheRevolution.de“. Das Projekt wurde von März 2009 bis Oktober 2010 von der Kooperative Berlin mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BStA), der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), dem Freistaat Sachsen und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) durchgeführt und mit dem Einheitsjubiläum im Oktober 2010 vorerst beendet.
Der redaktionelle Betrieb ist momentan eingestellt, Sie können jedoch alle redaktionellen Beiträge (Texte, Audio- und Videobeiträge) weiterhin einsehen. Der Veranstaltungskalender und das Veranstaltungsarchiv (Archiv der Auseinandersetzung) werden nicht mehr aktualisiert.
Die Seite wird von nun an vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam technisch betreut. Bei Fragen zum Projekt, zur Weiterverwertung und -verbreitung von Inhalten, wenden Sie sich bitte wie gewohnt an info@kooperative-berlin.de.
Das Montagsradio geht als eigenständiges Projekt weiter unter: www.montagsradio.de.
Der Mauerfall symbolisiert das Ende des Kalten Krieges, die deutsche Einheit besiegelt es. 20 Jahre nach der Epochenwende haben die Autoren der Webseite "Revolution und Einheit" Analysen verfasst, an historische Momente erinnert und Seitenblicke gewagt. Nach einer anderthalbjährigen Online-Berichterstattung erscheinen nun die besten Geschichten und Essays, ungewöhnliche Interviews, erfrischende Analysen und Beobachtungen gebündelt in einem Buch.
Die Wiedervereinigung jährte sich am 3. Oktober 2010 zum 20. Mal. In der Presse sind viele Berichte über die Entwicklung der vereinten Bundesrepublik, die Beziehung zwischen Ost und West die gesamtdeutschen Zukunftsaussichten erschienen. Die Frage ist aber auch, was die Vorstellungen der Menschen damals, vor 20 Jahren waren, und welche Wünsche und Befürchtungen es in Hinblick auf die Wiedervereinigung gab und wie die Presse die damaligen Geschehnisse beurteilte.
Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Deutsche Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Diesen und anderen Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander stellten sich Angela Elis und Michael Jürgs als Ost-West-Journalistenduo, das mehrere Bücher zum Thema geschrieben hat und nun Bilanz zog.
Das Buch eines alten DDR-Sportlers und Doping-Verantwortlichen strickt an alten Legenden. Unwahrheiten, Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen werden wieder ausgegraben. Und Bärbel Bohley, eine der widerspenstigen und bis zuletzt unangepassten Symbolfiguren der DDR-Opposition ist gestorben. Die Presseschau im September.
Eine deutsch-deutsche Karriere. Die Liebe einer Frau zu Bühne und Leinwand, Kunst und Leben. Die Schauspielerin Jenny Gröllmann war eine der großen Charakterdarstellerinnen und imponierendsten Künstlerpersönlichkeiten der DDR.
Diese Woche erfahren wir im Deutschen Rundfunk etwas über den Kampf gegen das Vergessen und Verfälschen von DDR-Geschichte, über die "gesammelten Einmischungen" eines Schriftstellers in der DDR und die Vorstellungen der DDR-Machtelite.
Historische Rathäuser und Apotheken, alte Mühlen und vollständig erhaltene Grenzanlagen: Beim Tag des offenen Denkmals, der deutschlandweit am 12. September stattfindet, laden rund 7500 ungewöhnliche Orte zum Besuch ein.
Anfang September 1990. Der Einheitsvertrag ist unterschrieben und in weniger als einem Monat wird der Tag der deutschen Einheit gefeiert. Für eine weiterhin friedlich verlaufende Wiedervereinigung scheinen alle Wege geebnet. Es ist geschafft, die Zeit des Protestes ist vorbei. Oder doch nicht? Eine Gruppe von Bürgerrechtlern verbarrikadiert sich am 4. September 1990 in Räumen der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit und hält diese einen Monat lang besetzt.
Die Überwindung der DDR-Diktatur ging einher mit der Aufarbeitung des SED-Unrechts. Im Zuge der Herbst-Revolution war es erstmals möglich, Amtsmissbrauch und Korruption, Willkür und Justizunrecht öffentlich beim Namen zu nennen. Opfer der SED-Diktatur stellten Anträge auf Rehabilitierung und forderten die Anerkennung des ihnen widerfahrenen Unrechts. Wenige Wochen vor dem Ende der DDR gab die frei gewählte Volkskammer mit dem Rehabilitierungsgesetz dem Willen zur Wiedergutmachung eine gesetzliche Basis.
Am 24. August 1990 verabschiedete die erste frei gewählte Volkskammer das "Gesetz über die Sicherung und Nutzung der personenbezogenen Daten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit/Amtes für Nationale Sicherheit". Dieses sah eine dezentrale Lagerung und die Aufarbeitung der Stasi-Akten in Sonderarchiven vor.
Am 09.10.2009 beteiligte sich die BStU, Außenstelle Leipzig im Rahmen des Jahrestages der Friedlichen Revolution an den Veranstaltungen mit einer "Nacht der offenen Tür".
Am 28.10.2009 fand die Theateraufführung "Akte R" des Theaters Strahl Berlin im Theater der Jungen Welt in Leipzig statt. Der Veranstalter war die BStU Leipzig.
Vom 11. Januar bis 06. April 2010 wurde in der BStU, Außenstelle Leipzig, die Ausstellung "Revolution ist weiblich" des Archivs Bürgerbewegung e.V., Leipzig gezeigt.
Am 04.10.2010 fand in der BStU Leipzig die Veranstaltung "20 Jahre Aufarbeitung der SED Diktatur" mit Marianne Birthler, Dr. Jürgen Rainer Wolf und Reiner Deutschmann statt.
In der Nacht vom 24. auf den 25. April 2010 öffneten Leipziger und Hallenser Museen und Sammlungen ihre Türen für das Publikum zum Museumsnacht 2010, darunter auch die BStU Leipzig.
Das Jahr 1989 war ein Jahr der politischen und historischen Umwälzungen, das schließlich mit dem Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 seinen Höhepunkt erreichte. Dieses historische Ereignis wurde zum einprägsamen Bild für die tiefgreifenden Veränderungen, die Europa und die Welt in dieser Zeit ergriffen hatten. Grenzen öffneten sich, neue Grenzen entstanden, es begann eine Zeit der großen Hoffnungen, aber auch der Unsicherheit und blutiger Kämpfe.