Magazin und Medienmonitor

Presseschau | 29.07.10 | Redaktion

Die aktuelle Presseschau

Erinnern, Aufarbeiten, Streiten. Die letzten vier Wochen im Spiegel der Presse

Nachdem die Medien sich in den vergangenen Wochen mit der Wahl des neuen Bundespräsidenten beschäftigten, fehlt nun das eine übergreifende Thema mit DDR- oder auch nur Ost-West-Bezug. Neben einzelnen Rückblicken auf den 20. Jahrestag der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion und des Ländereinführungsgesetzes finden sich nüchtern gehaltene Artikel über die Enquete-Kommission zum Umgang mit der SED-Diktatur im Land Brandenburg, die vor wenigen Wochen ihre Arbeit aufgenommen hat. Hitziger geht es zwischen den einstigen "Organen" der SED- und FDJ-Führung, dem "Neuen Deutschland" und der "Junge Wel", zu. Und auch ein vom MDR aufgedeckter Skandal um illegale Medikamententests an DDR-Bürgern sorgt für Aufruhr.

Montagsradio | 19.07.10 | Redaktion

"Die Eroberung des Ostens durch den Westen"

Montagsradio Nr. 40 – eine Straßenumfrage zur Währungsunion 1990

Am 1. Juli 1990 trat zwischen der noch existierenden DDR und der Bundesrepublik Deutschland die Währungsunion in Kraft – die weiche Ostmark wurde durch die harte D-Mark ersetzt. RevolutionundEinheit.de hat sich auf den Straßen Berlins umgehört, was die Menschen 20 Jahre danach mit diesem besonderen Ereignis verbinden.

Kalenderblatt | 01.07.10 | Redaktion

Der DM-Schock

Die Einführung der D-Mark erschüttert die marode DDR-Wirtschaft

1. Juli 1990. Mit der Einführung der D-Mark in der DDR, dem Wegfall der Kontrollen an den innerdeutschen Grenzen und den Notaufnahmeverfahren für Übersiedler erfolgen entscheidende Schritte zur staatlichen Einheit. Um Mitternacht tritt die Wirtschaft- und Währungsunion in Kraft, die für die DDR, neben dem aus für die Ost-Mark, auch den endgültigen Abschied von der Planwirtschaft bedeutet. Doch die Öffnung der DDR-Wirtschaft zum Weltmarkt führt binnen kürzester Zeit zu ihrem Zusammenbruch.

Termintipp | Berlin, 24.06.10 | Redaktion

20 Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion

Podiumsdiskussion bei der Bundesstiftung Aufarbeitung

Am 18. Mai 1990 unterzeichneten Finanzminister Theo Waigel und Walter Romberg den Staatsvertrag zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. 20 Jahre später lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einem öffentlichen Podiumsgespräch ein, bei der vier Experten Bilanz ziehen.

Besprechung | Berlin, 03.06.10 | Redaktion

Abgewirtschaftet

Warum die Planwirtschaft zusammenbrach und es keine Alternative zur schnellen Währungsunion gab

Schon die Annahme, die Planwirtschaft sei zusammengebrochen, entspringt einem bestimmten Deutungsmuster – dass die DDR an ihren inneren Widersprüchen und Unzulänglichkeiten zerbrach und die Revolution der Massen nur erfolgreich sein konnte, weil die Strukturen des Systems längst marode geworden waren. Einer dieser maroden Stützpfeiler war das planwirtschaftliche System. In der vergangenen Woche waren Wirtschaftswissenschaftler und zeitgenössische Entscheidungsträger zusammengekommen, um über den "Kollaps der Planwirtschaft" und die Herstellung der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zu sprechen. Eine Diskussion kam nur selten zustande – zu einig war man sich in den Kernfragen des Abends.

Interview | Berlin, 04.06.10 | Redaktion

Der Richtigmacher

Thilo Sarrazin über den schnellen Weg zur Währungsunion und Wiedervereinigung

Thilo Sarrazin, bekannt geworden als Berliner Finanzsenator mit Hang zur political incorrectness, war 1989/90 maßgeblich an den Vorbereitungen für die Währungs- und Wirtschaftsunion der beiden deutschen Staaten beteiligt. Eine Alternative zur schnellen Wiedervereinigung gab es für den pragmatischen Rechner nicht.

Termintipp | Berlin, 24.05.10 | Redaktion

Planwirtschaft vor dem Kollaps

Planwirtschaft vor dem Kollaps: Die Herstellung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion

Die DDR-Wirtschaft stand 1989/90 ökonomisch vor dem Zusammenbruch. Die rasche Herstellung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion war die Antwort. Durch Einführung der D-Mark sollte der Kollaps vermieden werden. Ein enormer Transfer von West nach Ost setzte ein. Die alte Planwirtschaft musste quasi über Nacht der Marktwirtschaft weichen. War die Währungs-, Wirtschafts-und Sozialunion dabei das richtige Instrument? Welche Verwerfungen rief sie hervor? Gab es überhaupt Handlungsalternativen? Wie sieht die Bilanz zwanzig Jahre danach aus?

Kalenderblatt | 12.02.10 | Redaktion

Ungleiches Machtgefüge

Am 13. Februar 1990 weist Kohl einen finanziellen Hilferuf Modrows zurück

Die desolate Wirtschaftssituation des ostdeutschen Staates zwingt Hans Modrow, Bonn um finanziellen Beistand zu bitten. Am 13. Februar lehnt Helmut Kohl das Gesuch des ostdeutschen Regierungschefs ab. Der Bundeskanzler sieht trotz einer Beteiligung der Opposition an der "Regierung der nationalen Verantwortung" das Kabinett des PDS-Chefs ohne Rückhalt in der Bevölkerung und demonstriert angesichts der bevorstehenden Volkskammerwahl Stärke.

Besprechung | Berlin, 27.01.10 | Redaktion

Zum Untergang einer ganzen Branche

Eine grundlegende Untersuchung zur Geschichte der DDR-Verlage

Christoph Links, passionierter Herausgeber von Werken zur Literatur- und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts hat im Rahmen seiner Dissertation am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin das "Schicksal der DDR-Verlage" erforscht und den Privatisierungsprozess sowie die Konsequenzen für die Verlagsbranche in klare Worte gefasst.

Kalenderblatt | 09.11.09 | BStU

Vertuschter Verfassungsbruch

9. November 1989: DDR-Staatssicherheit beendet Postüberwachung

Am 9. November 1989 fiel nicht nur die Mauer, das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) begann an diesem Tag auch, einen seiner massivsten Verfassungsverstöße zu vertuschen.

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Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 2/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 3/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 4/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 5/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

Diskussion | Berlin, 24.06.10 |

"1:1?" 20 Jahre Währungsunion (Audio 6/6)

Podiumsgespräch

Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR trat am 1. Juli 1990 aufgrund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft. Noch gegenwärtig sind die Bilder jenes Tages, die Tausende von Menschen vor Banken und Sparkassen zeigen, um ihr DDR-Geld in die ersehnte »West-Mark« zu tauschen. Viele Menschen in der DDR verbanden damit die Hoffnung auf eine schnelle Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an Westdeutschland. Bereits im Vorfeld hatten Fachleute vor einem unrealistischen Umtauschkurs der DDR-Währung und den Folgen gewarnt. Kaum jemand dachte in der Euphorie jener Tage an die wirtschaftlichen Probleme, die die zerrüttete DDR-Planwirtschaft in das vereinigte Deutschland einbringen würde. Welche Hoffnungen und Erwartungen setzten die Menschen in diesen Neuanfang? Welche Visionen wurden realisiert? Welche Rolle spielte die Treuhand bei der Privatisierung der verstaatlichten Betriebe und Kombinate? Über diese und weitere Fragen diskutierte das Podium zum 20. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.

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