Ausstellung |
Bautzen,
12.09.10 |
Susanne Hattig
Entsprechend dem diesjährigen Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ berichteten ehemalige politische Häftlinge von ihrem Weg in den „Stasi-Knast“. Den Besuchern bot sich die Gelegenheit, im direkten Gespräch zu erfahren, was für den Einzelnen der Transport ins Ungewisse bedeutete. Während der Fahrt in Gefangenentransportwagen oder einem mit Zellen versehenen Eisenbahnwaggon waren die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt. Zusätzlich wurde das Tagesprogramm jede Stunde durch Führungen im Haus ergänzt und im Kinosaal werden verschiedene Dokumentarfilme gezeigt.
Diskussion |
Weimar,
09.11.10 |
Daniela Frölich
Dass Freiheit anstrengend ist, darüber hören wir jeden Tag die Klagen und die Sorgen um die Zukunft fangen bereits vor der 11. Klasse an. Wir werden überflutet von wichtigen und nichtigen Meldungen, müssen uns positionieren und eine Meinung dazu entwickeln. Nicht mehr eine Identität wird von uns gefordert sondern mindestens auch eine zusätzlich Virtuelle. Einfach und schlicht ist im medialen Zeitalter nichts mehr. Und genau dies haben die Bürger der DDR vor 21 Jahren gewollt: Die Freiheit selber entscheiden zu können welche Zeitung sie lesen, welchem beruflichen Weg sie einschlagen und die Freiheit endlich ihr Leben selbstständig planen zu können. Über diese Aufbruchszeit ins Ungewisse, die Entwicklung einer freien Presse und Demokratie sowie die mediale Spiegelung der Ereignisse wollten wir diskutieren.
Tagesveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung, Stiftung Ettersberg, MDR und KIKA mit Schülern
Konferenz |
Meiningen ,
05.11.09 |
Daniela Frölich
Während im Juni 1953 sowjetische Panzer den Volksaufstand in der DDR für Freiheit und Demokratie blutig niederschlugen, errang die friedliche Revolution vor 20 Jahren eben diese Freiheit und Demokratie. Die Veranstaltung nahm diesen Jahrestag zum Anlass, um über Begriffe der Diktaturforschung zu diskutieren. Totalitarismus, politische Religionen, moderne Diktaturen, autoritäre bzw. totalitäre Regime, Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus.
Vortrag |
Weimar,
15.06.09 |
Daniela Frölich
Die 6. Preisverleihung des jährlichen Schülerwettbewerbs der Stiftung Ettersberg im Seminarfach "Diktaturerfahrung und demokratische Umbrüche in Deutschland und Europa" mit dem Thüringer Kultusminister als Schirmherrn.
Ausstellung |
Thüringen,
01.06.09 |
Daniela Frölich
Die Wanderausstellung "Der Schrei nach Freiheit - Der 17. Juni 1953 in Thüringen" der Stiftung Ettersberg beschrieb anhand zahlreicher Fotos, Dokumente, Plakate, Aufrufe und Zeitungsartikel die Ereignisse vom 17. Juni 1953 in den drei ehemaligen Thüringer Bezirken Erfurt, Gera und Suhl und bettete den Volksaufstand in die Gesamtgeschichte der SED-Diktatur ein.
Diskussion |
München,
06.11.09 |
Sandra Prechtel und Sascha Hilpert, die Gewinner des Doku-Wettbewerbs 2005, haben sich der Lebensgeschichte und persönlichen Dramas des DDR-Radsportlers Wolfgang Lötzsch angenommen und sie zu einem packenden Dokumentarfilm verdichtet.
Diskussion |
Berlin,
23.09.10 |
Bundesstiftung Aufarbeitung
Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge.
Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Einführung Christian Flierl, Psychosozial-Verlag (02:15 min)
Diskussion |
Berlin,
23.09.10 |
Bundesstiftung Aufarbeitung
Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge.
Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Begrüßung Dr. Michaela Kuhnhenne, Hans Böckler Stiftung (01:22 min)
Diskussion |
Berlin,
23.09.10 |
Bundesstiftung Aufarbeitung
Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge.
Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Podiumsdiskussion Angelika Hartmann, Berlin • Dr. Sibylle Plogstedt, Bonn • Wolfgang Stiehl, Magdeburg • Gabriele Stötzer, Erfurt (01:16:20min)
Diskussion |
Berlin,
30.09.10 |
Bundesstiftung Aufarbeitung
Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Die Bundes- stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt zu einem Podiumsgespräch über diese und andere Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander ein. Es diskutieren Angela Elis und Michael Jürgs. Das Ost-West-Journalistenduo hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben und zieht nun Bilanz. Kreuzweise nehmen sie die Deutschen in den Blick, schauen auf Klischees und Vorurteile und debattieren Wahres und Unwahres über "Ossis" und "Wessis".