Ausstellung |
Bautzen,
18.03.10 |
Susanne Hattig
„Null Bock“ auf Geschichte und Politik wird Jugendlichen oft unterstellt. Mit zwei Veranstaltungen in der Gedenkstätte Bautzen anlässlich des 20. Jahrestages der ersten und einzigen freien Volkskammerwahl in der DDR am 18. März 1990 bewiesen Jugendliche aus Bautzen und ganz Sachsen das Gegenteil: Junge Menschen setzen sich aktiv und mit unterschiedlichen Mitteln mit Geschichte und Politik und der Erforschung des Werts von Demokratie auseinander.
Diskussion |
Weimar,
17.09.10 |
Daniela Frölich
Jungsein im letzten Jahrzehnt der DDR konnte die Mitgliedschaft bei den Jungpionieren, den Thälmannpionieren und schließlich in der FDJ bedeuten. Oder aber man lebte mit ganz anderen Idealen und Zielen quasi als "Außerirdischer", sprich Punk, im Arbeiter- und Bauernstaat – und wurde schnell als Staatsfeind und Krimineller von der Staatssicherheit beobachtet.
Vortrag |
Orlatal-Gymnasium in Neustadt/Orla ,
19.05.10 |
Daniela Frölich
„Wie thematisieren Sie die deutsch-deutsche Geschichte im Unterricht, welche Unterrichtsmaterialien, Methoden und Medien verwenden Sie?“ ist das Thema einer Umfrage des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e. V. im Internet. In den letzten Jahren ist kaum ein Thema der Zeitgeschichte so intensiv bearbeitet worden wie die Geschichte der DDR im Rahmen der deutschen Teilung und deren Überwindung. Demgegenüber wird häufig lückenhaftes Wissen und eine unzureichende Behandlung des Themas in der schulischen und außerschulischen Bildung beklagt. Nicht selten stehen das in der Schule vermittelte DDR-Bild und das in den Familien über das Leben in der DDR Erinnerte scheinbar unverbunden und gegensätzlich nebeneinander.
Konferenz |
Meiningen ,
05.11.09 |
Daniela Frölich
Während im Juni 1953 sowjetische Panzer den Volksaufstand in der DDR für Freiheit und Demokratie blutig niederschlugen, errang die friedliche Revolution vor 20 Jahren eben diese Freiheit und Demokratie. Die Veranstaltung nahm diesen Jahrestag zum Anlass, um über Begriffe der Diktaturforschung zu diskutieren. Totalitarismus, politische Religionen, moderne Diktaturen, autoritäre bzw. totalitäre Regime, Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus.
Vortrag |
Weimar,
15.06.09 |
Daniela Frölich
Die 6. Preisverleihung des jährlichen Schülerwettbewerbs der Stiftung Ettersberg im Seminarfach "Diktaturerfahrung und demokratische Umbrüche in Deutschland und Europa" mit dem Thüringer Kultusminister als Schirmherrn.
Konferenz |
Erfurt,
19.04.09 |
Daniela Frölich
Im Rahmen eines Universitätsgottesdienstes in der Erfurter Michaeliskirche/Universitätskirche sprach Prof. Dr. Hans-Joachim Veen von der Stiftung Ettersberg über "'Wir haben eh keine Wahl'? Demokratie und Partizipation".
Ausstellung |
Thüringen,
01.06.09 |
Daniela Frölich
Die Wanderausstellung "Der Schrei nach Freiheit - Der 17. Juni 1953 in Thüringen" der Stiftung Ettersberg beschrieb anhand zahlreicher Fotos, Dokumente, Plakate, Aufrufe und Zeitungsartikel die Ereignisse vom 17. Juni 1953 in den drei ehemaligen Thüringer Bezirken Erfurt, Gera und Suhl und bettete den Volksaufstand in die Gesamtgeschichte der SED-Diktatur ein.
Lesung |
München,
08.11.09 |
Anlässlich des Themenschwerpunkts zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls zeigte die Pasinger Fabrik zwei Filme, die im "Zeichen der Wende" standen: Film 1: "Notizen aus der Provinz" von Arndt R. Schaffner (D, 2009)
Film 2: ND - Deutsches Neuland (D, 2004) von François Rossier und Sandra Pechtel
Diskussion |
Berlin,
23.09.10 |
Bundesstiftung Aufarbeitung
Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge.
Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Podiumsdiskussion Angelika Hartmann, Berlin • Dr. Sibylle Plogstedt, Bonn • Wolfgang Stiehl, Magdeburg • Gabriele Stötzer, Erfurt (01:16:20min)
Diskussion |
Berlin,
30.09.10 |
Bundesstiftung Aufarbeitung
Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Die Bundes- stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt zu einem Podiumsgespräch über diese und andere Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander ein. Es diskutieren Angela Elis und Michael Jürgs. Das Ost-West-Journalistenduo hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben und zieht nun Bilanz. Kreuzweise nehmen sie die Deutschen in den Blick, schauen auf Klischees und Vorurteile und debattieren Wahres und Unwahres über "Ossis" und "Wessis".
Podiumsgespräch Teil 2 (28:28 min)
Angela Elis und Michael Jürgs im Gespräch mit Peter Lange