Hier befinden Sie sich auf der Projektseite „RevolutionundEinheit.de“ bzw. „FriedlicheRevolution.de“. Das Projekt wurde von März 2009 bis Oktober 2010 von der Kooperative Berlin mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BStA), der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), dem Freistaat Sachsen und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) durchgeführt und mit dem Einheitsjubiläum im Oktober 2010 vorerst beendet.
Der redaktionelle Betrieb ist momentan eingestellt, Sie können jedoch alle redaktionellen Beiträge (Texte, Audio- und Videobeiträge) weiterhin einsehen. Der Veranstaltungskalender und das Veranstaltungsarchiv (Archiv der Auseinandersetzung) werden nicht mehr aktualisiert.
Die Seite wird von nun an vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam technisch betreut. Bei Fragen zum Projekt, zur Weiterverwertung und -verbreitung von Inhalten, wenden Sie sich bitte wie gewohnt an info@kooperative-berlin.de.
Das Montagsradio geht als eigenständiges Projekt weiter unter: www.montagsradio.de.
Jeweils zur halben und vollen Stunde: Sonderführungen unter dem Motto: „Stasi intern. Rundgang durch die ehemalige Zentrale des MfS“ - Vom Keller zum Boden und anderen Orten des (un)heimlichen Gebäudekomplexes, Besichtigung u.a. der „geschützten Unterkünfte“ im Kellergeschoss für den Kriegsfall, der Kegelbahn des MfS, erstmals auch der wiedererrichteten Klingertreppe.
Ständig Führungen durch die ehemalige Ausweichführungsstelle des Leiters der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Leipzig (AFüSt) bei Machern.
Einführungsvortrag und Besichtigung des ehemaligen Stasi-Bunkers mit fast vollständiger Originaleinrichtung. Das über 5 Hektar große Außengelände ist beschildert und kann selbstständig erkundet werden.
Die Ehemalige Hinrichtungsstätte in Leipzig kann nur zwei Tagen besichtigt werden. Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals werden ständige Führungen durch die historischen Räume, in denen von 1960 bis 1981 sämtliche DDR-Todesurteile vollstreckt wurden, angeboten. Sowie Erläuterungen zum Themenbereich „Todesstrafe in der DDR – Hinrichtungen in Leipzig“ und eine Besichtigung der gleichnamigen Werkausstellung vor Ort.
Am 12. September 1990 findet das letzte Außenministertreffen der Zwei-plus-Vier in Moskau statt, das noch am selben Tag zur Unterzeichnung des "Vertrages über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" (Zwei-plus-Vier-Vertrag) führt. Der Vertrag, der "anstatt eines Friedensvertrages" geschlossen wird, regelt in zehn Artikeln einvernehmlich die außenpolitischen Aspekte wie auch sicherheitspolitischen Bedingungen der deutschen Vereinigung. Gleichzeitig bedeutet er den Verzicht der vier Siegermächte im Zweiten Weltkrieg auf ihre Vorbehaltsrechte gegenüber Deutschland und ist die Voraussetzung einer vollständigen deutschen Souveränität.
Bisher unveröffentlichte Tonaufnahmen bieten am Mittwoch auf Deutschlandradio Kultur einen spannenden Einblick in den Alltag des Stasi- Wachregiments, den militärischen Arm des Ministeriums für Staatssicherheit. Auf MDR Figaro und Kulturradio geht es im Feature um den Freikauf von politischen Häftlingen aus den Gefängnissen der DDR. Am Donnerstag wird "Die Sehnsucht nach Mode in der DDR" geweckt.
Entsprechend dem diesjährigen Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ berichteten ehemalige politische Häftlinge von ihrem Weg in den „Stasi-Knast“. Den Besuchern bot sich die Gelegenheit, im direkten Gespräch zu erfahren, was für den Einzelnen der Transport ins Ungewisse bedeutete. Während der Fahrt in Gefangenentransportwagen oder einem mit Zellen versehenen Eisenbahnwaggon waren die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt. Zusätzlich wurde das Tagesprogramm jede Stunde durch Führungen im Haus ergänzt und im Kinosaal werden verschiedene Dokumentarfilme gezeigt.