"Frauen im Widerstand gegen die kommunistischen.."
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Über die politische Verfolgung von Frauen in der Sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR ist bislang noch wenig bekannt. Während das Schicksal der Männer immer wieder im Mittelpunkt von Veranstaltungen und Publikationen steht, ist die Verfolgung von Frauen weit weniger bekannt. Was waren das für Frauen, die vom sowjetischen Geheimdienst in Arbeitslager nach Workuta oder Sibirien verschleppt oder in der SBZ und DDR in Lagern und Gefängnissen inhaftiert wurden?
Die Bundesstiftung Aufarbeitung nimmt den 8. März, der in der DDR als "Internationaler Frauentag" alljährlich mit großem propagandistischem Aufwand begangen wurde, zum Anlass, um vier Frauen mit ihrem Schicksal zu Wort kommen zu lassen.
Begrüßung:
Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die vom Bundestag verabschiedete Erklärung zur "Unantastbarkeit" der Oder-Neiße-Grenze leitete das Ende einer innen- und außenpolitische Debatte ein, in deren Folge die Frage etwaiger polnischer Reparationsforderungen, deutscher Minderheitenrechte und der existierenden Grenzziehung in eine gesetzliche Regelung gegossen werden sollte. Der nach zweistündiger Bundestagsdebatte wiederholte "Verzicht auf Gebietsansprüche jetzt und in Zukunft" sollte nicht nur auf die europäischen Nachbarn beruhigend wirken, sondern ebenso die Wahlchancen des konservativen Wahlbündnis "Allianz für Deutschland" gegenüber der favorisierten Ost-SPD erhöhen.
Gerhard A. Ritter, einer der bekanntesten deutschen Sozialhistoriker, hat eine konzise Geschichte der Wiedervereinigung und ihrer Folgen vorgelegt. Der schnelle Anschluss der DDR sei notwendig gewesen, um das nur kurz geöffnete Zeitfenster für die Wiedervereinigung zu nutzen.