Hier befinden Sie sich auf der Projektseite „RevolutionundEinheit.de“ bzw. „FriedlicheRevolution.de“. Das Projekt wurde von März 2009 bis Oktober 2010 von der Kooperative Berlin mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BStA), der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), dem Freistaat Sachsen und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) durchgeführt und mit dem Einheitsjubiläum im Oktober 2010 vorerst beendet.
Der redaktionelle Betrieb ist momentan eingestellt, Sie können jedoch alle redaktionellen Beiträge (Texte, Audio- und Videobeiträge) weiterhin einsehen. Der Veranstaltungskalender und das Veranstaltungsarchiv (Archiv der Auseinandersetzung) werden nicht mehr aktualisiert.
Die Seite wird von nun an vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam technisch betreut. Bei Fragen zum Projekt, zur Weiterverwertung und -verbreitung von Inhalten, wenden Sie sich bitte wie gewohnt an info@kooperative-berlin.de.
Das Montagsradio geht als eigenständiges Projekt weiter unter: www.montagsradio.de.
Im Archiv der Zentralstelle werden ca. 50 km Schriftgut sowie eine große Anzahl von Bild- und Tondokumenten der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit verwahrt. Hierzu gehören ca. 18 Millionen Karteikarten, außerdem etwa 1 Million Fotodokumente und ca. 19.000 Videos, Filme und Tonträger.
Zu den Hinterlassenschaften, die 1990 sichergestellt wurden, gehören die bereits damals vom Geheimdienst archivierten Aktenablagen von ca. 20 km. Hinzu kommen die in den Dienstzimmern der Mitarbeiter aufgefundenen Unterlagen, die zum Teil bereits zerrissen waren. Diese Unterlagen geben einen Einblick in die Machenschaften und das Innenleben einer 40 Jahre existierenden Geheimpolizei.
Im Rahmen der Führungen durch das Archiv werden die Karteisysteme erklärt, beispielhaft Unterlagen aus dem Schriftgut gezeigt sowie Video- und Tondokumente vorgeführt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, Anträge auf Akteneinsicht zu stellen. Ruschestraße 103, Eingang Haus 7 10365 Berlin archivfuehrungen@bstu.bund.de www.bstu.bund.de
Die Treuhandverordnung vom 1. März 1990 regelte die Umwandlung der Volkseigenen Betriebe in Aktiengesellschaften und GmbHs. Doch was im Frühjahr 1990 für viele staatliche Großbetriebe der DDR als ebenso abenteuerliches wie chaotisches Unterfangen begann, endete nur wenige Jahre später in vielen Fällen mit dem dramatischen Niedergang traditionsreicher Industriestandorte. Ein Beispiel ist die VEM-Antriebstechnik AG in Dresden, die erste ostdeutsche Aktiengesellschaft des Jahres 1990.
Vom 11. Januar bis 06. April 2010 wurde in der BStU, Außenstelle Leipzig, die Ausstellung "Revolution ist weiblich" des Archivs Bürgerbewegung e.V., Leipzig gezeigt.